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Gamma Ray: Empire Of The Undead

Mitsingen, mitschunkeln und eine gute Zeit haben – Gamma Ray sind wieder da!
Wertung: 8.5/10
Genre: Power Metal / Heavy Metal
Spielzeit: 61:23
Release: 28.03.2014
Label: earMusic/Edel

Es ist ja nun wirklich kein Geheimnis mehr, dass im Heavy-/ Powersektor Gamma Ray zu den ganz Großen gehören. Dass die Truppe vor Spielfreude auch nur so strotzt, das konnte man auf der letzten Live-DVD beobachten. Kai Hansen und seine Mitstreiter haben sich zu der deutschen Größe entwickelt, die einige andere namhafte Bands eindeutig in den Schatten stellt. Vergleichbar tolle Bands gibt es nicht viele (Iron Savior kann man gelten lassen) und Mastermind Kai Hansen hat sein Talent als Songwriter und Musiker so oft unter Beweis gestellt, dass es einfach unanzweifelbar ist.

Trotzdem hat die neue Platte einen schweren und steinigen, oder eher feurigen Weg hinter sich. Für die vereinzelten, die es nicht mitbekommen haben: 2013 hat es in Hamburg einen verheerenden Großbrand (wir berichteten hier), dem das Studio von Eike Freese, in dem Gamma Ray gerade dieses Album aufnahmen, der Proberaum der Band und viele weitere Proberäume und Ateliers zum Opfer fielen. Nur durch Zufall wurden die Aufnahmen nicht auch noch ein Opfer der Flammen.

Erfreulicherweise haben wir „Empire Of The Undead“ jetzt aber trotzdem vorliegen und können uns mit der Scheibe befassen. Entsprechend allen Erwartungen haben Gamma Ray wieder ein paar Überraschungen eingebaut. Für die erste Verblüffung sorgt schon der Opener „Avalon“. Mit über neun Minuten Spielzeit ist der Song für die Verhältnisse der Band ziemlich, um nicht zu sagen unglaublich, lang. Dafür fetzt die Nummer ziemlich fett. Es gibt aber auch andere Momente: „Time For Deliverance“ ist eine Mischung aus „We Are The Champions“ und „November Rain“ (kennt die Lieder noch wer?). Auf jeden Fall packen Kai Hansen und seine Mitstreiter hier die melancholische und sehnsüchtige Seite aus.

Die Band kann aber auch richtig wuchtig und krachend. „Hellbent“ erinnert oft an die Zeit von „Somewhere Out In Space“. Doch nicht nur eine Nummer auf der neuen Scheibe kann es mit dem Kraftpaket von 1997 aufnehmen. Es ist ein Rätsel, wie es die Band schafft, so konstant gute Platten zu veröffentlichen, dass man sie nur mit äußerster Spitzfindigkeit gegeneinander ausspielen kann.

Genau aus diesem Grund wird dieser Versuch hier nun abgebrochen. Gamma Ray-Fans! Bitte! Wenn ihr die Platte noch nicht habt, dann seid ihr keine Fans. Wer kraftvolle Musik – ach, bla bla bla. Wer kennt denn Gamma Ray nicht? Mann, wer auch nur irgendwas von der Band mag, der wird mit „Empire Of The Undead“ keinen schlechten Kauf machen. Garantiert.  

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