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Furze: UTD

Mit Musik im eigentlichen Sinne hat „UTD" nicht viel am Hut
Wertung: 2/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 43:59
Release: 09.03.2007
Label: Candlelight Records

Was zur Hölle? Das wird wohl von vielen Hörern der erste Aufruf sein, wenn sie das neue Album von Woe J. Reapers Band Furze hören.

Das Machwerk hört auf den Namen „UTD“ und ist in zwei Parts unterteilt. Teil 1 trägt den Titel “Beneath The Odd Edge Sounds To The Twilight Contract Of The Black Fascist". Keine Sorge, der Reaper hat ein eindeutiges Statement abgegeben, dass er sich hier nicht auf den politischen Faschismus bezieht. Musikalisch kann man den ersten Teil kaum von nachfolgenden "The Wealth Of The Penetration In The Abstract Paradigmas Of Satan" trennen.

Genau so ungewöhnlich wie die Titel ist auch die Musik. Leider ist ungewöhnlich nicht immer gleich gut. Es wird mit Sicherheit Leute geben, die dem Album Kultstatus verleihen, aber in meinen Ohren ist es kaum hörbar. Aus dem oldschool Black Metal-Bereich ist man ja schon einiges gewöhnt, aber es gibt auch Grenzen.

Punkt eins wäre der Sound. „UTD“ klingt, als wäre es während einer Probe mit dem Kassettenrekorder aufgenommen worden. Auch die nicht vorhandenen Songstrukturen, Melodien und Harmonien lassen eher auf eine Jam-Session schließen. Da kann auch Über-Drummer Frost nicht mehr viel retten. Quietschende Disharmonien treffen auf absurde Taktwechsel, die völlig willkürlich klingen. Es hat manchmal den Anschein, als würden der Reaper und Frost völlig aneinander vorbei spielen.

Es ist schwer, schon einen einzigen Track durchzuhalten. Das ist aber wohl auch gleichzeitig ein Pluspunkt, wenn man davon ausgeht, dass auch die Intention des Musikers ist. Das Album wirkt absolut psychotisch und lässt den Hörer völlig verstört zurück.

Die Frage ist nur, wer sich das antun will.

Ich jedenfalls nicht.

Fazit: Wer auf abstruse Sound-Experimente steht und sich auf einen krassen Psycho-Trip einlassen will, sollte mal reinhören. Dem Rest kann ich nur raten: Finger weg! Mit Musik im eigentlichen Sinne hat „UTD" nämlich nicht viel am Hut.

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