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Forever It Shall Be: Reluming The Embers

Das Talent ist gegeben, für mehr reicht es leider noch nicht
Wertung: 6/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 40:9
Release: 22.06.2007
Label: Maintain Records

Es gibt Musik, die es einfach schafft, durch eingängige Rhythmen dem Hörer das Gefühl von musikalischem Spaß zu bescheren und einem letztlich das Moshen geradezu aufzwingt.

Ne gute Brise aus der Death Ecke, gewürzt mit New School Einflüssen á la Großmeister In Flames kommt passend zur Wochenendstimmung aus den deutschen Tonstudios. Das schon vierzehnjährige Quintett bringt nun unter ihrem neuen Namen Forever It Shall Be ihr Debüt unter die moshhungrigen Metalheads. Sehr treibende und halsbrecherische Gitarrenriffs, aber auch melodisch angehauchte Grooves zeichnen das Album aus. Wenn man nun noch den Namen Heaven Shall Burn als Produzenten mit ins Spiel bringt, sollte alles gesagt sein.

Mit ordentlichem Druck geht es direkt nach einem kurzen Intro zur Sache. „Relumning The Embers“ arbeitet nicht unbedingt mit einem abwechslungsreichen Programm, jedoch mit einem gleichbleibend guten Takt. Für politisch Interessierte gibt es etwas vom wehrten Herrn Bush in „We Are At War“ auf die Ohren, ob nun passend oder wirklich unpassend, bleibt jedem selbst überlassen.

Nach 14 Jahren haben die Kollegen ihre Instrumente unter Kontrolle und legen ein rasches Tempo an den Tag, allerdings könnte man bemängeln, dass etwas Abwechslung an so mancher Stelle sehr angebracht wäre.

Wenn man nun genauer auf die Riffs eingeht, so hört man doch ganz gut raus, dass die Vorbilder hoch gesteckt sind, da es die Idole von Iron Maidon sind. Der Sänger lässt sich mit jenem von In Flames, oder auch Bullet For My Valentine vergleichen. Ab und an lässt er mal einen cleanen Part durchlaufen, allerdings gibt es keine großen Spannungsmomente. Ein stetig guter Sound wird erzielt, nur bleibt die Innovation leicht auf der Strecke.

Fazit: Insgesamt ein durchaus hörbares Album, wenn man sich nun wirklich nur auf reinen Moshspaß einlassen möchte, allerdings besteht etwas Nachholbedarf im Bezug auf Abwechslungsreichtum.

Das Album wäre somit also gut für jede Festivalkarre, um die Stimmung anzukurbeln, für mehr reicht es leider noch nicht, aber das Talent ist gegeben.

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