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For The Fallen Dreams: Relentless

Eines der besten Alben des Jahres
Wertung: 9.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 39:44
Release: 20.07.2009
Label: Rise Records

For The Fallen Dreams haben 2009 nicht nur ausgiebig getourt, sondern waren auch im Studio fleißig und haben ihr neues Album „Relentless“ eingespielt, auf dem erstmals der neue Sänger Dylan zu hören ist. Ex-Frontmann Chad hat übrigens vor kurzem mit seiner neuen Band Legend bei Rise Records unterschrieben, somit ist er quasi wieder zu Hause angelangt. 

War das letzte Album „Changes“ noch harter, direkter Hardcore mit geringeren Metalcore-Einschüben, ist der Metalcore-Aspekt nun noch etwas größer geworden – zudem hat die Band auch erstmals mit klarem Gesang gearbeitet, der verdammt gut geworden ist. So geschehen bei dem Song „A Plethora Of“, der sowohl durch tiefe Metalcore-Gitarren wie auch klare Gitarrenmelodien besticht, die beide zusammen mit dem klarem Gesang am Ende des Songs ein furioses Finale bilden, das durch abwechslungsreiches und gleichzeitig treibendes Drumming unterlegt wird.

Beim nächsten Song „Nightmares“ hat man sich A Day To Remember-Frontmann Jeremy McKinnon ausgeliehen, den man zuvor beim Touren kennengelernt hatte, und der den klaren Gesang im Refrain beisteuert und einem brutalen, mit Breakdowns versehenem Song eine poppige Melodie verleiht und hier wohl mit seine bisher beste Gesangsleistung abliefert.

Mit dem Song „Defiance“ schaffen die fünf Amerikaner es in einem Song, sowohl eine derartige Brutalität und Energie unterzubringen, dass er live zu einem absolut unverzichtbarem Pflichtstück wird, das allerdings auch ohne Probleme zu Hause genossen werden kann, denn die Gitarrenarbeit beinhaltet ebenfalls hochkarätige melodische Momente.

Während nun bei einigen Songs komplett auf klare Gesangspassagen verzichtet wurde, kommt bei dem nur knapp zweieinhalb-minütigen Song „In Sincerity“ hauptsächlich zweistimmiger Gesang zum Einsatz – der Anfang ist komplett instrumental und wird von einer mitreißenden Gitarrenmelodie bestimmt, bevor der dominierende klare Gesang mit einer wundervollen Melodie einsetzt und von aggressiven Shouts sowie sogar von sehr gelungen und dezent eingesetzten Keyboardklängen begleitet wird. 

Auch wenn die Riffs durchweg überzeugen und harmonisch wie aggressiv aus den Boxen krachen, ist der mit Abstand mitreißendste Song die Numero Zehn mit dem Titel „Two Twenty Two“. Der brutale Gesang kommt extrem emotional rüber, die Riffs sind enorm Breakdown-lastig, haben jedoch auch tragende, epische Momente ohne Pausen im Riffing. Zuletzt vernimmt man bei dem letzten Song „The Pain Loss“ erneut äußerst gelungenen Klargesang im Wechsel mit voluminösen Shouts – ein Song wie der andere auf diesem Album ist durchweg genial.

„Relentless“ ist ein Album, das auch nach hundertmaligem Hören noch nicht langweilig geworden ist, da man sich an den Melodien und den treibenden Gitarren einfach nicht satthören kann – die Scheibe ist enorm abwechslungsreich, besitzt gleichzeitig aber einen unglaublichen Wiedererkennungscharakter. „Relentless“ zählt definitiv zu den besten Metalcore-Alben des Jahres und sollte jedem Fan dieses Genres einen Kauf wert sein!

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