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For All We Know: For All We Know

Das ausdauernde Allstar-Album weiß zu überzeugen
Wertung: 8/10
Genre: Progressive Rock/Progressive Metal
Spielzeit: 58:21
Release: 25.04.2011
Label: Independent Release

For All We Know nennt sich das Soloprojekt von Ruud Jolie, dem Gitarristen von Within Temptation. Aufgrund der schwangeren Sharon den Adel mussten diese eine Pause einlegen, wodurch Jolie die Möglichkeit hatte, das Ergebnis seiner vierjährigen Arbeit umzusetzen. Zu Hilfe geholt hat er sich dabei jede Menge prominente Musiker. Sowohl unter den Bandmitgliedern als auch in der Gastmusiker-Liste sind Mitglieder von Ayreon und Pain Of Salvation zu finden; John Wesley als Gitarrist von Porcupine Tree steuert ebenso seinen Teil dazu wie die Cloudmachine-Musiker Marco Kuypers und Ruud Houweling.

Ruud Jolie entfernt sich dabei musikalisch mit seinem Soloprojekt deutlich von seiner eigentlichen Band. Anstatt Symphonic und Gothic Metal zu spielen, überzeugt er stattdessen mit progressivem Rock. Auf dem gesamten Album schafft er es, eine gute Mischung aus angenehmen, sanften Klängen und harten, metallischen Riffs zu erzeugen, die den klaren Gesang unterlegt.

Nach dem langsamen und eingängigen Opener „Blind Me“ folgt mit „Busy Being Somebody Else“ einer der besten Tracks des Albums. Fast sechs Minuten lang ist ein starkes Wechselspiel aus wilden metallischen Parts und ruhigeren Abschnitten zu hören. Gleichzeitig schafft der Song es, durch einen sehr einprägsamen Chorus vollends zu begeistern – top!

Ein deutlich anderes Bild zeigt sich dagegen im fünften Track des Albums, „I Lost Myself Today“. Die ruhigen Klänge dominieren hier durchgehend, während ein starkes Solo vom erwähnten John Wesley auch diesen Song zu einem überzeugenden Titel macht. Noch ruhiger allerdings ist das folgende „Keep Breathing“, das größtenteils einzig aus einem Gastsänger-Chor (mit dabei sind unter Anderem die Within Temptation-Frontfrau Sharon den Adel sowie Daniel Gildenlöw von Pain Of Salvation) und Klavierbegleitung besteht.

Mit „Down On My Knees“ folgt ein Track mit der auffälligen Länge von neun Minuten. Nicht selten sind solch lange Songs langweilig und nur in einzelnen Parts überzeugend, For All We Know beweisen jedoch, dass es auch anders geht. Eine hervorragende Abwechslung von metallischen Abschnitten, sanftem Prog-Rock sowie ruhigen, nahezu akustischen Passagen zaubert in den neun Minuten einen Song, den es sich immer wieder anzuhören lohnt.

Auch in den folgenden Tracks folgt dieses Schema – der einzige Schwachpunkt. Für das recht langsame Tempo, das auf dem Album dominiert, ähnelt sich das Songwriting der verschiedenen Songs wirklich sehr. Zwar kann die Platte eine stolze Spielzeit von über 58 Minuten aufweisen, dafür entwickelt sich in den letzten Songs eine Art verfrühter Ausklang. Langsame Songs mit immer wieder ähnlichem Aufbau sorgen ein wenig für Langeweile. Nichtsdestotrotz muss man dem Ruud Jolies Soloprojekt Respekt erweisen; jener hat es geschafft, mit vielen erfahreren Musikern eine hochwertige Platte zu schaffen, die sowohl Rockern als auch Metallern alles bieten wird, was sie ihr Herz begehrt.

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