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F.O.D.: Synthesizer Tanzmusik

Für Fans von harmonischer Elektro-Musik sicherlich zu empfehlen
Wertung: 8.5/10
Genre: EBM, Wave
Spielzeit: 54:1
Release: 22.02.2008
Label: Fear Section

Anfänglich wollte man - nach der im Jahre 2002 vollzogenen - Gründung des Electro-Projekts F.O.D., einer Fusion aus Farout und D.O.D., eigentlich nur im Keller hocken und lediglich als Studioprojekt agieren – bis man bemerkte mit welch ungeheuren Kräften man sich im Studiokeller angelegt hatte. So entschied man, dass diese Mächte zweifellos auf die Öffentlichkeit freigelassen werden mussten um nicht eines Tages den Studiobunker in die Luft zu jagen.

Allerdings erwies sich die Einwirkung dieser musikalischen Gewalt im Freien keineswegs als destruktiv sondern viel mehr als förderlich, genauer gesagt bewegungsförderlich!

Synthpop mit EBM-lastigen Groove der zum Tanzen einlädt, wird auch auf der neuesten, passend „Synthesizer Tanzmusik“-betitelten Scheibe geboten.

Nicht sehr melodisch ist der Titelsong selbst, dafür verfügt er über ein eingängiges Tempo mit dem Drang zum Verhalten eines Wackel-Dackels.

Um dann endlich auch den Rest des Körpers zu bewegen begibt man sich auf des „Archangels Battlefield“, auf dem auch die ehemalige Blutengel-Sängerin Eva Poelzig zu finden ist!

Ein treibender Rhythmus mit schöner Melodie, ebenso wie bei „Allein“. Auch hier nimmt man die Unterstützung des gefallenen Engels des Blutes in Anspruch.

Doch dass die Freunde der Dunkelheit (Friends Of Darkness = F.O.D.) auch alleine zurecht kommen beweisen sie sowohl auf CD als auch „Lif(v)e“ (allerdings ist Eva Poelzig auf einigen Konzerten doch auch zu sehen): Besonders der charmante männliche Gesang kommt sehr gut rüber und passt gut zum Klavier, der minimalistisch gehaltenen, aber dennoch groovenden Synth-Bass-Stimme und den restlichen elektronischen Klängen.

Eine ganz besondere Perle verbirgt sich im Spiegelbild – vor allem im Refrain entsteht eine sehr angenehme Atmosphäre die mit dichten Waves die samtene Stimme des Sängers klasse unterlegt.

Man mag sich nun fragen, ob es denn gar nichts zu meckern gibt? An und für sich handelt es sich hier um zweckerfüllende Tanzmusik und astreine, melodische, Synthpop-Songs, bei denen zwar keine Langeweile aufkommt, aber leider auch keine wahre Abwechselung. Da hilft dann auch der zaghafte E-Gitarren-Einsatz bei „Krankhaft“ nichts mehr.

Wenn die Songs keine sehr überzeugende Melodie hat und auch nicht wirklich zum Tanzen einlädt, werden sie sehr schnell ersetzbar, wie beispielsweise „Sie“.

Glücklicherweise kommt dieser Umstand jedoch eher selten vor:

Insgesamt ist die CD überaus gelungen. Für Fans von harmonischer Elektro-Musik sicherlich zu empfehlen, und bei den Szene-DJs auch eine Pflicht.

Für die einen ist es eine uninteressante And One-Kopie für andere, wie beispielsweise für mich, ist es weitaus mehr – melodische Synthesizer Tanzmusik!

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