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Fire In The Attic: I’ll beat you, city!

Sehr gute, überzeugende EP
Wertung: 8/10
Genre: Emorock
Spielzeit: 37:32
Release: 02.06.2006
Label: Redfield Records

“I’ll beat you, city!” ist die Antwort auf alle Fragen, die gestellt wurden. Schöne EP, schönes erstes Album, aber sind die nicht zu grün hinter den Ohren, um noch eine Schippe drauf zu legen?

Klare Antwort: auf keinen Fall! Imposant melden sich die fünf Bonner Fire In The Attic zurück, “Being victimized is a two way street” weist ein kurzes Stadionrock-Intro auf und treibt danach erbarmungslos nach vorne. Die Reibeisenstimme von Sänger Ole Feltes zieht sich natürlich durch alle Stücke, begeistert hier und da aber besonders, wenn er tolle Melodien wie in „One problem and counting“ oder aber der ersten Single „An audience of one“ vom Stapel lässt. Das Video zu letzterem ist übrigens sehr zu empfehlen, hat einen Hauch von „homemade“ und versprüht nicht zuletzt dadurch mehr eine teilweise dunkle Stimmung, die vom Song an sich allerdings aufgelockert wird.

Ein Glanzstück ist das wütende „Wiretapping with benefits“, shizophrene Schreie und Texte wechseln sich ab, um in einen mitreißenden Refrain überzugehen. Ein außerordentliches Talent von FITA kommt in diesem Song besonders zum Vorschein: schöne Melodien mit Breaks und kleinen Finessen zu paaren, und sie so auszulockern.

„I’ll beat you city!“ ist nicht nur die Antwort auf alle gestellten Fragen, sondern auch ein Schwan mit leicht grauem Schimmer. Wenn auch der Großteil der Songs (besonders die ersten fünf) restlos überzeugen kann, so finden sich doch noch hier und da Schwachstellen. „An ode to self defense“ beispielsweise ist austauschbar, ebenso wie „Duly noted“ in Teilen. Dennoch versöhnen immer wieder Stücke wie das hektische, eingängige „Three, two, square one, go“, dessen Titel übrigens wie die berühmte Faust aufs Auge passt, denn immer wieder drängt sich das –zugegeben sehr klischeehafte - Bild einer wilden Verfolgungsjagd durch enge New Yorker (oder doch Bonner?) Gassen auf.

Hervorragend ist übrigens ein weiteres Mal der Sound, was für Fire In The Attic nicht unwesentlich ist. Keine Überstrapazierung des Gain-Reglers am Gitarrenamp, eher moderat-warme Klänge entlocken die Gitarristen Richard Meyer – der übrigens erneut ein umwerfendes Cover erstellt hat – und Daniel Crebelli ihren Instrumenten. Dazu ein klarer Schlagzeugsound ohne Metallica-St.Anger-Gedächtnissnare und die stimmigen Backgroundvocals – an dieser Platte darf eigentlich nur sehr, sehr wenig rumgemeckert werden. Deshalb wiegen die ein oder zwei Songs, die nicht das Niveau der anderen erreichen, im Endeffekt nicht so schwer und machen „I’ll beat you, city!“ zu einem Schmuckstück im CD-Regal 2006!

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