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Fightcast: Breeding A Divinity

Metalcore aus Italien
Wertung: 7.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 34:28
Release: 18.07.2008
Label: Kolony Records

Fightcast sind nicht neu im Geschäft. Bereits seit 2004 sind die fünf Italiener am Start und tourten bereits mit Größen wie Caliban. Dennoch veröffentlichen sie erst in diesem Jahr ihr Debütalbum „Breeding A Divinity“, die zweite Veröffentlichung nach der Eigenproduktion „Killer Goodfellas Family“.

Was machen Fightcast? Bringen wir es auf den Punkt: Metalcore... den aber sehr intensiv und weniger belanglos als manch andere Band. Komisch, dass man sich mittlerweile fast dafür entschuldigen muss, wenn man solche Musik macht, aber es gibt eben zurzeit unglaublich viele Bands in diesem Genre.

Okay, wir haben Italien mit Metalcore in Verbindung gemacht, nun werden wir mal sehen, was das Album so bietet.

Der Opener „Poison Cage“ ist sehr gewöhnungsbedürftig. Sänger Filippo schreit sich den Wolf und im Refrain kommt er mit einer cleanen und sehr hellen Stimme daher. Allerdings klingt es nicht schlecht, denn selbst die cleane Stimme klingt nicht nach abgeschnittenen Eiern, sondern gefällt immer noch sehr.

„Filter“ beginnt dann direkt mit sehr druckvollen Gitarren. Die Gitarren überzeugen übrigens in so gut wie jedem Song immens. Mit Vergleichen zu In Flames möchte man unweigerlich um die Ecke kommen. Und auch dieser Song bietet die unterschiedlichen Stimmen, die wieder sehr gut zu den kraftvollen Riffs passen. Zum Ende des Songs gibt es auch ein ungewöhnlich langes Gitarrensolo.

„Three Ghosts For You“ ist dann ein echtes Highlight. Dieser Titel kommt so aggressiv daher, dass man sich wünscht, man könnte jetzt so richtig die Sau rauslassen. Selbst die cleanen Parts überzeugen hier mit eindeutiger Härte und die Wechsel sind kurz und passend. Dieser Song tritt wahrlich Arsch! Auch der folgende Titel „The White Pitch“ hat mehr Hardcore als Metal in sich – wären da nicht die wieder eingesetzten cleanen Refrains. Die machen aus diesem Stück dann doch wieder dasselbe.

Das eingebaute Instumentalstück „Chrome Within“ hätte man sich auch gerne schenken können, denn das stört nur den bis dahin guten Unterhaltungswert. Aber das ist nur ein kurzes Gastspiel, denn im Anschluss geht die Platte genauso weiter, wie sie angefangen hat: Druckvolle Songs mit weichen Refrains. Das gefällt und geht ins Ohr.

Aber dann gibt es doch noch eine Überraschung: Der Titelsong „Breeding A Divinity“, der den Abschluss des Albums bietet, fällt dann doch sehr experimentierfreudig aus. Ganz komische Klänge, Kinderlachen, quietschende Töne, dann an Techno erinnernde Klänge – das war`s. Merkwürdig, unpassend und man kann nicht verstehen, warum das sein musste.

Aber sei`s drum. Alles in allem ist „Breeding A Divinity“ ein gutes Metalcore-Album geworden. Wirklich interessant ist es aber nicht, denn das haben wir alles schon gehört. Wer aber nicht genug aus dem Genre kriegen kann, der sollte sich Fightcast unbedingt einmal anhören. Falsch machen kann man mit diesem Album nämlich nichts.

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