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Fatality Inc.: Scorned

Thrashcore aus Bayern
Wertung: 7.5/10
Genre: Thrashcore
Spielzeit: 18:35
Release: 30.05.2009
Label: Eigenproduktion

Im Interview erzählte Zoli von Ektomorf, dass auf der kommenden Tour ein Ersatzgitarrist für Tamas spielen werde. Dieser Ersatzgitarrist sei ein gewisser Mike von der Thrashcore-Formation Fatality Inc. aus Ingolstadt. Grund genug, das Werk der Oberbayern einmal unter die Lupe zu nehmen.

Der erste optische Eindruck der CD ist nicht so berauschend. Das Cover ist in Grautönen gehalten und weist eigentlich keine Highlights auf. An dieser Stelle muss man allerdings schon anmerken das dieser Rundling in Eigenregie entstanden ist und keine teuren Künstler verpflichtet wurden. Aber ganz nach der alten Weisheit „beurteile niemals ein Buch nach dem Cover“ soll auch hier dem Bildwerk eine eher untergeordnete Rolle zugewiesen werden - es geht ja schließlich um die Musik. Und da sieht die Beurteilung dann schon ganz anders aus.

Die Scheibe klingt gut. Nicht perfekt, aber durchaus gut hörbar. Es fehlen die ganz extremen Feinheiten wie die letzte Brillanz in den Höhen oder auch die richtige Feinabstimmung im Subfrequenzbereich; diese Fehler sind aber so minimal, dass man schon sehr genau hinhören oder eine sehr gute Stereoanlage sein Eigen nennen muss, um das herauszuhören. Da ist dann nämlich auch schon gleich der Punkt: Die Musik von Fatality Inc. ist auf klinisch sauberen Sound gar nicht angewiesen: Die meistbenutzten Elemente sind extrem druckvolle Riffs, fesselnde Beats und leicht gutturaler Gesang.

Stilistisch kann man Fatality Inc. irgendwo in näherer Umgebung von Machine Head und (oh Wunder) Ektomorf ansiedeln. Es ließen sich hier noch viele weitere Bands aufzählen, die irgendwie mit in die Liste passen. Stellenweise klingt etwas Hatebreed durch und auch ein minimaler Agnostic Front-Einschlag macht sich gelegentlich bemerkbar.

Aber genug der Typisierung, widmen wir uns der Musik auf „Scorned“: Das Grundgerüst bilden wütende Gitarren, straighte Drums und der schon erwähnte, irgendwie fesselnde Gesang. Die Combo kann mit fünf guten von fünf Liedern aufwarten; das allein ist schon respektabel. Musikalisch sind die Songs sich ähnlich, was hier aber nicht als Kritikpunkt verstanden werden soll, denn dadurch klingt die CD recht gut gereift. Als Anspieltipp kann man eigentlich die ganze CD nennen; ein schlechtes Lied wird man wie gesagt nicht finden.

Aufgeschlossenen Ektomorf-Fans sowie allen anderen Szenegängern sei das Teil ans Herz gelegt. Freunde des rhythmischen Herumgeschubses können eigentlich auch blind zuschlagen. Soundfetischisten und Melodieforscher werden mit dieser Scheibe vielleicht nicht ganz so glücklich werden.

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