Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Evocation: Evoked From Demonic Depths – The Early Years

Ein Package mit legendärem Inhalt
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 57:15
Release: 22.06.2012
Label: Century Media

Die Schweden Evocation haben trotz der langen Zeit seit der Gründung der Band nicht gerade viele Alben veröffentlicht. Dennoch hat sich die Gruppe einen Kultstatus aneignen können. Nun erscheinen zwei offizielle Demos der Band gemeinsam mit vier Proberaumaufnahmen und einem komplett neu aufgenommenem Song auf einer CD.

Die beiden Demos „The Ancient Gate“ und „Promo 1992“ wurden neu gemastert und in ein moderneres und besseres Klangbild gepackt. Die Songs auf den Demos spiegeln das Urwerk der Schweden wider und vermitteln auch gleich einen Eindruck, warum die Band so viele Fans hat. Die dargebotene Liedkunst ist sowohl brutal und sehr roh als auch melodisch und technisch anspruchsvoll. Das Intro kann man in diesem Bezug einmal ausklammern, aber schon mit „Through The Darkened Peril“ zeigen die Nordländer, aus welchem Holz sie gemacht sind. Der Song rumpelt wuchtig vor sich hin und reißt den Zuhörer zwangsläufig einfach mit. Obwohl das Stück nur sehr selten im Hochgeschwindigkeitsbereich agiert, hat es doch genug Power, um schon die ersten Nackenmuskeln in akute Gefahr zu bringen.

Gleiches gilt für alle Promosongs auf der Scheibe. Sie sind wuchtig, aufwändig komponiert, technisch elegant gespielt und repräsentieren eine Band, die schon vom ersten Tag an mehr drauf hatte als einfach nur möglichst schnell zu spielen. Neu gesellt sich dazu auch noch ein (fast) ordentlicher Sound. Das eingeklammerte "fast" steht deshalb, weil auch das beste Remaster aus einer mittelmäßigen Produktion keine vertonte Droge machen kann. Die Schwächen auf der Scheibe, oder besser gesagt auf beiden ursprünglichen Demos, hört man auch in der Remastered Version noch sehr eindeutig.

Die vier auf der Scheibe befindlichen Proberaumaufnahmen kann man indes nur als Beiwerk oder sogar als Lückenfüller abtun. Vielleicht fasst sich der eine oder andere ein Herz und hört sich die Lieder ein paar mal an, aber öfter als unbedingt notwendig werden die Stücke wohl nicht aus den Schallwandlern tönen. Der Sound ist logischerweise einfach zu mies, um Spaß zu machen.

Ganz anders sieht es da beim Song "Genesis" aus. Der Titel wurde extra für die Scheibe aufgenommen. Neu ist er nicht - geschrieben wurde das Stück bereits 1992, doch fand es nie den Weg auf eine CD. Nun wendet sich das Blatt und der Track beendet die Zusammenstellung der Schweden. In diesem Moment ist nun wieder Kritik angebracht, denn wer zappt sich denn ständig durch vier Songs, um die Neuaufnahme zu hören? Der Titel wäre wesentlich besser direkt hinter den Promosongs platziert gewesen.

Fans der Band sollten schon ein Ohr riskieren. Ein bisschen muss man an der Band schon hängen, um sich den Silberling anzuschaffen, denn wegen einem neu aufgenommenen Titel lohnt sich die CD nicht. Zumindest die alten Demos sollte man noch suchen. Kein Reinfall, aber auch kein Meisterstück.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann