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Everlast: Eat At Whitey's

Ein nahezu perfektes Album
Wertung: 9/10
Genre: Rock, Country, Rap, Singer/Songwriter
Spielzeit: 46:07
Release: 17.10.2000
Label: Tommy Boy Entertainment/Warner Bros. Entertainment

Wir schreiben das Jahr 2000. Everlasts letzte Scheibe “Whitey Ford Sings The Blues”, die erste Platte nach Herzinfarkt und House-Of-Pain-Trennung, ist mittlerweile in den Charts ganz oben gewesen (und hat sich bis heute mehr als drei Millionen mal verkauft) und es stehen große Dinge ins Haus. Zum Beispiel gewinnt Everlast a.k.a. Erik Shrody einen Grammy in der Kategorie Best Rock Performance by a Duo or Group with Vocal für seinen Track “Put Your Lights On” gemeinsam mit Carlos Santana.

Fangen wir aber vorne an: „Eat At Whitey’s“ lässt uns wieder mal Everlasts Alter Ego Whitey Ford begrüßen und überzeugt schon in der Optik, sind sowohl Booklet als auch Hüllenrücken doch im Stil einer American-Diner-Karte aufgemacht. Insgesamt hat die Platte deutlich weniger Rap-Anteile, dafür aber geradezu eine obszöne Fülle an großartigen Ohrwürmern – angefangen beim Doppelpack „Black Jesus“ und dem mit Old-School-Beats und Akustikgitarre versehenen „I Can‘ t Move“ über das sich beträchtlich steigernde und dann ziemlich heftig aufschreiende „Babylon Feeling“ – ebenfalls mit Carlos Santana, was man direkt beim Gitarrensolo auch recht deutlich hören kann.

Locker-lässig schüttelt Everlast Tracks mit Kollegen aus dem Ärmel wie beispielsweise „Deadly Assassins“, bei dem ihm Cypress Hills B-Real assistiert. Entsprechend kommt der Track ein wenig abgespact daher, birgt aber eines der Highlights der Scheibe, da hier zwei absolute Ausnahmestimmen erstaunlich miteinander harmonieren.

„Love For Real“ bietet dann ruhigen, balladesken Blues, wobei vor allem die Stimme von Gastsängerin N’Dea Davenport, die in Großbritannien mittlerweile berühmt-berüchtigt für ihre Beiträge zum Acid Jazz ist, schöne Kontraste zu Everlasts Reibeisenstimme setzt.

Cee-Lo Green geht Everlast beim stampfenden „We’re All Gonna Die“ zur Hand – Wahnsinn, wie viele unterschiedliche Gastmusiker aus den verschiedensten Stilen der Mann für die Platte aufgetrieben hat. Das oben bereits erwähnte „Put Your Lights On“ bildet dann den Abschluss – ob man Santana nun mag oder nicht, die warmen Gitarrenläufe, die der Mann hier einbringt, passen perfekt zur Stimme des Sängers, auch wenn dieser zu Beginn fast ein bisschen zu schüchtern agiert. Erst mit Einstieg der anderen Instrumente traut sich der Ami ein bisschen mehr zu – letztlich gipfelt der Song in aggressiverem Gesang und einem drängenderen Beat. Wahnsinn. Immer wieder.

Hier lässt sich definitiv ein großer Schritt nach vorne und vor allem Richtung Eigenständigkeit erkennen, den Everlast auf dem Weg zwischen den beiden Alben gemacht hat. „Eat At Whitey’s“ ist auch 13 Jahre nach Erscheinen noch eines der besten Everlast-Alben überhaupt und eines der schönsten Crossoveralben.

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