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Eternal Lord: Blessed Be This Nightmare

Besser gut kopiert als schlecht vorgespielt!
Wertung: 7.5/10
Genre: Metalcore / Deathcore
Spielzeit: 38:7
Release: 17.03.2008
Label: Lifeforce Records

Eternal Lord stammen aus England und haben sich gegen Ende 2005 aus 3 ehemaligen Mitgliedern von The Hunt for Ida Wave und dem früheren Burning Skies Drummer gegründet. Bereits 2006 nahm man das erste Demo für Thirty Days of Night Records auf, was auch als EP veröffentlicht wurde. Mit dieser im gepäck tourte man anschließend mit Bands wie Abigail Williams, Job for a Cowboy als aus Suicide Silence durch ganz England und konnte sich so viele Fans erspielen. Im Jahr 2007 nahm man nach einigen Besetzungswechseln einige Demo-Versionen von Songs des neuen Albums „Blessed bet his Nightmare“ auf und tourte im Anschluss erfolgreich mit All That Remains und Textures durch das Vereinigte Königreich, wobei man sogar in Resteuropa und Australien Konzerte spielen durfte.

Für das Jahr 2008 steht nun das Debutalbum „Blessed be this Nightmare“ ins Haus und verspricht die Bekanntheit von Eternal Lord noch mehr zu steigern.

Eigentlich bieten Eternal Lord hier nichts wirklich Neues. Wenn man „Blessed be this Nightmare“ mal ganz kritisch beäugt ist alles, was die Songs ausmachen, schon mal in anderer Form von anderen Bands geboten worden. Doch gerade die Kombination verschiedener Elemente lässt die Musik der Briten wieder cool erscheinen. Zum einen erinnert die Musik oft an die Amis von Chimaira, vor allem an deren letzten beiden Alben „Chimaira“ und „Ressurection“, vor allem die wuchtigen Groove Riffs kommen mir hier vermehrt in den Sinn. Hört euch nur mal solche Brachial Thrasher wie „Get to Fuck“ oder „Wasps“ (what a Songtitel!)

Dafür klingt „I, the Deceiver“ um einiges Emocore lastiger, was wiederum nicht ganz in das Schema der eben Genannten passt! „Set your Anchor“ tendiert dafür dank seiner deftigen Blastbeats mehr in die Deathcore Richtung. Vor allem das Drumming hier erinnert mich an den ehemaligen Devil ate my Son Schlagzeuger Manuel Schaub, während die Gitarren eher nach Neara klingen. Auf alle Fälle eine saustarke Nummer, ebenso wie das überraschende Akustikinstrumental „Amity“ oder das sehr abwechslungsreiche „O'Brothel, Where Art Thou“, das sogar leichte Black Metal Einflüsse besitzt.

Der Sound ist auch vollkommen in Ordnung. Die Gitarren drücken schön und die Drums kommen auch sehr klar aus den Boxen, wobei vor allem die Blastbeats noch schön sauber klingen und nicht im Soundmatsch untergehen. Zwar gibt es hier vor allem von den Genregrößen deutlich bessere Sounds, doch für einen Einstand in der Größenordnung kann man sich wirklich nicht beklagen.

Ich habe jetzt allerdings auch schon einige recht negativen Kritiken zu „Blessed be this Nightmare“ gelesen und kann die Meinung der betreffenden Rezesenten nicht wirklich teilen. Es mag sein, dass Eternal Lord hier nicht wirklich originell klingen, aber wer tut das schon. Das ist ein leidiges Thema, sobald eine Band sich an einer bekannten Band orientiert oder nur danach klingt, hagelt es Kritiken. Ich sage dazu: Besser gut kopiert als schlecht vorgespielt!

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