Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Equilibrium: Waldschrein

Ein bisschen mehr dürfte es schon sein
Wertung: 7,5/10
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 20:06
Release: 16.08.2013
Label: Nuclear Blast

Equilibrium veröffentlichen ihre erste EP der Bandgeschichte. Bleibt die Frage, warum? EPs sind vom Preis / Leistungsverhältnis oft eher schlecht und nur ganz selten gibt es auf einer dieser Scheiben etwas wirklich Ungewöhnliches zu entdecken. Ein paar Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel – zu diesen zählt die vorliegende Veröffentlichung allerdings nicht.

Der einzige neue Song auf dem Silberling ist der Opener und Namensgeber „Waldschrein“. Dieser Titel existiert gleich in zwei Versionen: Einmal in der regulären und einmal als Schlusslicht auf der Platte in instrumentaler Ausführung. Die letztere hätte man sich auch schlichtweg einfach sparen können. Da gibt es genau gar nichts, was den Titel ohne Gesang und in verkürzter Ausführung interessant machen könnte.

In der Originalversion kann das Lied durchaus überzeugen. „Waldschrein“ ist eingängig, melodiös und geht gut ins Ohr und ins Bein. Genauso sollte eine gelungene Pagan-Nummer klingen. Das eine Stück rechtfertigt aber noch lange keine EP, also weiter.  

Der zweite Track ist ein altbekannter. Warum landet er nun auf einer brandneuen Scheibe? Des Rätsels Lösung ist einfach: In der Originalversion hat den Song noch der frühere Sänger Helge Stang gesungen. Nun, in der Neuvertonung, singt das Stück der aktuelle Shouter Robse.

Einen Unterschied kann man schon hören, doch welche Version nun besser ist, das muss der Hörer entscheiden. Tatsächlich ist auch dieser Song kein zwingender Kaufgrund für den Silberling.

Die restlichen drei Lieder sind schnell abgehandelt. „Zwergenhammer“ ist ein älteres Stück, das es einfach noch nie auf eine Platte geschafft hat. Der Song zeigt einen Fetzen aus der Vergangenheit von Equilibrium und ist ein nettes Gimmick. Die folgende Skyrim-Titelmelodie und die Instrumentalversion des Titelstücks braucht man nicht wirklich, aber mit drei Liedern wäre die Scheibe ja eine Single und keine EP.

Das neue Lied macht Lust auf mehr. Es bleibt zu hoffen, dass das neue Album nicht mehr so lange auf sich warten lässt. Sich aus Neugier diese Platte anzuschaffen, wäre wahrscheinlich übertrieben. Wegen nur eines wirklich interessanten Songs ist die Investition wohl eher sinnfrei. Hardcorefans können schon zuschlagen, denn für diese dürfte vor allem auch „Zwergenhammer“ eine interessante Sache sein.

comments powered by Disqus

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging