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Entombed: Serpent Saints

Ein absolut starkes Album
Wertung: 8.5/10
Genre: Death Metal, Death ´N Roll
Spielzeit: 41:31
Release: 25.06.2007
Label: Candlelight Records

Wer hätte das gedacht? Das neue Entombed-Album, genannt „Serpent Saints“, erscheint noch in diesem Jahrhundert. Wunder gibt es immer wieder. Na wenigstens hat sich das Warten dann doch gelohnt. Die Plattenfirma spricht sogar vom besten Album seit „Wolverine Blues“. Ich sage mal, dass es das Beste seit „To Ride, Shoot Straight And Speak The Truth“ ist. An “Wolverine Blues” kommt es nicht heran. Aber am Thron von “To Ride…” kratzt das neue Teil definitiv.

Was natürlich sofort auffällt, das ist der neue/alte/wiederbelebte Sound der Schweden. Endlich summt es so wie in den Anfangstagen. Das treibt mir als alten Elchtodhasen Tränen in die Augen. So geht es in der eigentlichen Ausrichtung der Songs auch „back to the roots“. Endlich mal wieder Blastattacken vom Schlagzeug und endlich mal wieder fette Riffs der obersten Güteklasse. Ach ja…auch der Gesang klingt wieder herrlich tief und passt damit stimmig zum Rest. 

Da gibt der Opener „Serpent Saints“ gleich die Marschrichtung für die kommenden knapp 40 Minuten vor. Nach einem kurzen Horrorthriller-Intro ballert das Schwedenkommando herrlich nach vorne los. Vorbei die Zeit von seichten Rockriffs oder ellenlangen Doomauswucherungen. Auch wenn das Tempo mal in den Keller geht, halten sich Entombed damit nicht lange auf und ziehen alsbald das Tempo wieder an. 

Die ersten Blastparts hält dann das folgende „Masters Of Death“ bereit. Scheint wohl so, dass sich die Schweden sehr von der unlängst absolvierten Tour mit Dismember, Grave und Unleashed inspirieren lassen haben. Old School Feeling, das dich wie ein Fausthieb trifft. 

Die absoluten Highlights des Albums sind jedoch „In The Blood“, „Ministry“, “The Dead, The Dying, And The Dying To Be Dead” und “Warfare Plague Famine Death“. Da geben sich fette Death/Thrash-Riffs, Doom-Riffs und auch knorrige Death ´N Roll-Riffs die Klinke in die Hand. Gerade bei den Teilen haben es Entombed geschafft, wirkliche Hits zu schreiben, die live für mächtig Bewegung im Moshpit sorgen werden und die sich ohne zu zögern in die Gehörwindungen kriechen. Dabei wird Abwechslung definitiv groß geschrieben. Kein Song klingt wie eine Kopie des anderen, versprühen aber insgesamt das Flair einer homogenen Platte. 

Zwei Songs klammere ich in meinem Review mal aus. Zum einen „When In Sodom“, weil der dem geneigten Hörer bereits von der gleichnamigen EP bekannt ist. Zum anderen den Rausschmeißer „Love Song For Lucifer“, weil es sich hier lediglich um ein längeres Outro handelt. Und mal ehrlich…wer braucht so was schon? Ich für meinen Teil nicht. 

Fazit: Fakt ist und bleibt, dass „Serpent Saints“ für mich ein absolut starkes Album ist, welches ich Entombed so nicht mehr zugetraut hätte. Klar hat mich der Affenzirkus um die Veröffentlichung auch angesäuert, doch das Warten hat sich wenigstens gelohnt. Hier gibt’s eine klare Kaufempfehlung für alle Entombed-Fans, für alle Anhänger des alten schwedischen Elchtods und für alle Neueinsteiger, die sowohl Groove als auch Melodien im Death Metal nicht „abartig“ finden.

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