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Enthroned: Sovereigns

Achtung: Hier wird es wild!
Wertung: 9/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 40:22
Release: 18.04.2014
Label: Agonia Records / Soulfood

Das zehnte Album liefern die Schwarzkittel Enthroned aus Belgien mit „Sovereigns“ bereits ab. Zehn Alben in 21 Jahren Bandbestehen ist auch eine ganz ordentliche Zahl. 2012 gab es die letzte Platte, die auf The-Pit.de 9,5 Punkte abstauben konnte. Schauen wir mal ob das aktuelle Werk da mithalten kann. Ein sehr tolles Cover ziert den Datenträger, der gleich in den Schacht wandert. Im direkten Vergleich mit dem Bild auf der ersten Seite des Booklets von „Obsidium“ (dem Album aus dem Jahr 2012) schneidet das neue Kunstwerk besser ab. Aufwändig gestaltet und sehr detailverliebt wurde es gefertigt und man kann lange mit den Augen über das Bild wandern bis man alle Kleinigkeiten entdeckt hat.

Wendet man sich der Musik zu, dann merkt man schnell, dass sich zur Vorgängerplatte nicht allzu viel verändert hat. Der etwas besser produzierte Sound fällt schnell auf. Die Musik klingt ein wenig abgerundeter als noch beim letzten Langspieler. Am ehesten merkt man das an den Gitarren und an Teilen des Schlagzeugs. Die Bassdrum donnert nicht ganz so rau und die Snare scheppert wesentlich weniger als beim letzten Mal. Auch wenn der Eindruck hier täuscht, beim ersten Hördurchgang vermutet man deutlich mehr atmosphärisch-akustische Momente als zuletzt. Das liegt vor allem daran, dass diese Passagen länger sind als beim Vorgänger. In der Summe ist „Sovereigns“ mindestens genauso furios und aggressiv wie andere Platten in der Vergangenheit. Hier kann man ganz gut den Titel „Of Shrines And Sovereigns“ als Beispiel hernehmen. Der Titel startet dämonisch und träge, geht in ein wahnsinniges Tempo über und stapft dann im hinteren Drittel eine ganze Zeitlang im unteren Mid-Tempo-Bereich rum bevor der Song zum Schluss hin wieder Fahrt aufnimmt und mit einem großen Knall abschließt.  

Das ist aber kein Schema F, nachdem alle Songs auf „Sovereigns“ gestrickt sind, sondern nur ein Einzelbeispiel. Enthroned beweisen mehr als einmal, dass sie sich keinem Ablauf verpflichtet fühlen. Da kommt ein vermeintlicher Songhöhepunkt auch schon mal ziemlich zu Beginn, um den Platz freizuhalten für eine Bridge, die den Hörer emotional mehr mitreißt als der Vollgaspart zu Beginn. Im Titel „Nerxiarxin Mahathallah“ ist das zum Beispiel so.

Nach gut vierzig Minuten ist das Inferno dann auch über einen hinweggerauscht und man kann nur sagen, Enthroned lassen in keiner Weise nach. Einen kleinen Minuspunkt muss man aber bei allem Lob verzeichnen. Wer sich mit der Band auskennt, der konnte schon sehr voraussehen wohin die Reise nach „Obsidium“ gehen wird. Andererseits: Was soll man an einem funktionierenden Konzept großartig ändern?

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