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Engraved Disillusion: Embers Of Existence

Melodeath mit passender melancholischer Note
Wertung: 7,5/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 42:44
Release: 23.11.2012
Label: Skratch The Surface

Eigentlich haben die britischen Melodeather Engraved Disillusion ihr Debüt schon anno Juni 2011 in Umlauf gebracht, dabei sind sie aber den klassischen Weg des DIY gegangen. Irgendwann 2012 haben sie dann einen Deal mit dem Label Skratch The Surface unterzeichnet, welches dann das vorliegende Album „Embers Of Existence“ erneut veröffentlichte und sich so erst die Möglichkeit bot, gleich einen größeren Stamm an Interessierten zu erreichen.

Engraved Disillusion mögen zwar aus der beschaulichen Kleinindustriestadt Wellington im Südwesten Englands kommen, ihre Vorliebe aber für musikalische Ergüsse aus dem Schwedenländle können sie nicht kaschieren, denn immer wieder drängen sich Vergleiche zu Bands wie frühe In Flames oder auch Dark Tranquillity, mit denen sie auch schon mehrmals die Bühnenbretter bearbeiteten, in den Sinn.

Hauptsächlich sind die Songs im Midtempo gehalten, auch wenn der Start bei „As Life Fades“ darüber hinweg täuschen mag. Doch bei all dem ständigen Todesgeröchel sorgen gerade die Gitarren für zahlreiche melodische, ja teilweise epische Momente mit Esprit und Sehnsucht – Thema passend umgesetzt. Aber gerade diese Leadgitarrenarbeit ist es auch, die „Embers Of Existence“ aus dem Wust an guten Alben ein wenig herausstechen lässt.

Im Grunde zieht sich aber die gleich Marschroute durch fast alle Songs – zuerst wird ein bisschen straighter drauflosgehämmert, danach verfallen Engraved Disillusion in einen schleppenderen Part, bevor dann die Leadgitarre wieder für reichlich Melodie und Melancholie sorgt. Hier sticht z.B. „The Forgotten“ etwas hervor, wo sich gerade die Leadgitarristen Toby und Marc mit lang gezogenen, sehnsuchtsvollen Soli in den Vordergrund spielen - „Fragments Of Memory“ ist da nicht ganz unähnlich. Mit dem instrumentalen Stück „Epitaph“ sorgen sie zwar für Abwechslung, bauen hier noch mehr vertonte Wehmut ein und bekommen dafür ein 'ganz nett, aber muss nicht' gedrückt. Besser kommt da das schon fast doomige, sehr düster startende „Unhallowed Eyes“ daher, welches ebenfalls wieder mehr Geschwindigkeit aufbaut, sich aber trotzdem zum Anspieltipp mausert.

Mit „Embers Of Existence“ offerieren die Briten Engraved Disillusion zwar nichts revolutionär Neues, doch das Album gehört mit Sicherheit zu den Scheiben, die sich im oberen Mittelfeld der Melo-Death-Scheiben hervorragend platzieren und so immer wieder gerne in den CD-Schacht wandern. Über alle Songs hinweg fehlt ganz sicher auch der eine oder andere Eckwert, der für mehr „Oha-Erlebnisse“ sorgt, aber gerade die häufig eingebrachte melancholische Note sorgt für ausreichend Wiedererkennungswert, was hier siebeneinhalb Punkte einbringt.

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