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End Of Circle: EP 2008

Nachbesserungsbedürftig
Wertung: 4.5/10
Genre: Nu Metal; Rock
Spielzeit: 22:7
Release: 30.11.2007
Label: Eigenproduktion

Aus dem Bergischen stammen End Of Circle, die auf einer rockigen Schiene sowohl dem Emo Metalcore frönen als auch mal hier und da richtiges Metalfeeling durchblicken lassen. Doch ebenso bunt wie diese Mischung auch ist, ist es gerade dabei ein bisschen schwierig, der eigenen Mucke ein eigenes Gesicht zu geben, um aus der Masse heraus zu stechen.

Schwachpunkt sind bei allen Songs durchweg die Cleanvocals, die zu dünn rüberkommen und zudem eine relativ nichts sagende Klangfarbe mit sich bringen; des weiteren zeigen die Growls zu wenig Variation.

Das „Intro“ führt den Hörer per Akustikklampfe und geflüsterten Vocals in die „EP 2008“ ein. Störend empfinde ich hier die Synthiesamples. „No Eternity“ zeigt danach die metallische Seite der Jungs, denn die Riffs hauen einem hier ganz amtlich um die Ohren. Gegen Ende des Songs bekommt man auch rockigere Töne zu hören, bevor dann auch wieder Störgeräusche durch Synthies erklingen, welche die Mucke der Jungs nicht nötig hätte.

Doch es geht leider mit den Synthies weiter, wenn auch nur hintergründlich: Auch in „My Cage“ wollen die Jungs darauf einfach nicht verzichten. Auch hier fällt wieder der dünne Cleangesang auf. Die metallische Keule packen die Jungs mit „Despair“ aus, was einerseits zu gefallen weiß, andererseits wirkt das Stück jedoch speziell in den Strophen doch ein wenig zäh. 

Der leise Gesang eingangs „Forever Asleep“ klingt dann wieder zu wenig akzentuiert. Im weiteren Verlauf klingt dieser Song alles in allem ganz okay. Gelungen ist der Band die Struktur des Songs, denn die schnellen Parts wechseln sich sehr schön ab mit den langsamen Stellen und auch das Outro des Songs durch Pianoklänge weiß zu punkten.

„Stone“ zeigt die Band dann gegen Ende der EP von ihrer rockigen Seite. Insgesamt gesehen ist dies jedoch ein recht unspektakulärer Song, der trotz gelungenem Gitarrensolo nicht den Funken überspringen lässt.

Fazit: Die Jungs sollten sich vielleicht besser auf ein Genre festlegen als weiterhin viele verschiedene Musikrichtungen so durchzuforsten. Denn so, wie das Material hier auf der „EP 2008“ dargeboten wird, zeigt sich zwar einerseits die musikalische Vielfältigkeit der Band, andererseits lässt sich der sogenannte rote Faden in dem Heuhaufen all der Eindrücke, die auf den Hörer hereinbrechen, nur sehr mühselig, wenn überhaupt herausfinden. Desweiteren besteht Nachbesserungsbedarf in Sachen Vocals. Doch die Band ist noch jung an Jahren und man darf daher auf bessere Zeiten hoffen.

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