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Eluveitie: Vên

Es bleibt ein leicht fader Gesamteindruck
Wertung: 5/10
Genre: Folk Metal
Spielzeit: 24:33
Release: 04.04.2004
Label: Fear Dark

Die Stilrichtung der Band Eluveitie selbst zu definieren, fällt mir ehrlich gesagt schwer. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als Celtic Pagan Metal. Jedoch ist ebenfalls der Einfluss des Folk Metals nicht zu verkennen.

Doch nun zu der CD selbst: Die CD Vên besteht aus mehr oder weniger sechs Tracks, die zum Teil nur instrumental sind und als Übergänge zu den eigentlichen Songs dienen. Sie passen gut zum Konzept und verbreiten eine passende Atmosphäre. Die Songs an sich sind Eluveitie auch gut gelungen, besonders der Track "Lament" hat wirklich ein cooles, treibendes Gitarrenriff, welches einfach perfekt passt und durch passende Breaks unterstützt wird. Den Sound bei den Breaks finde ich persönlich recht cool, da er nicht zu hell klingt, sondern eher etwas raus und dahingerotzt, was dem Song zugute kommt.

Allerdings fällt auf, dass die vielen Geigen/Flöten/Violinen jeglicher Art einfach zu laut sind und die Songs meistens darunter leiden. Sie nehmen vielen Songs einfach das Tempo und die Gitarren scheinen gegen diese Wand von Nebeninstrumenten kaum anzukommen.

Darunter leiden besonders Songs wie „Lament“ oder auch das folgende „Druid“. Beim letzteren bringt auch das hämmernde Schlagzeug nichts, das Tempo bleibt durch die Flöten ganz weit unten. Ein weiterer Minuspunkt ist der Gesang. Es scheint, als wüsste der Sänger selbst nicht genau, wie er nun singen soll. Meist ist es eine Art Keifen, welches nicht wirklich klingt, oder cleane Sprechpassagen, die teilweise einfach nicht in die Musik hineinpassen.

An sich ist Vên dennoch eine CD, die auch ihre Stärken hat. Sei es durch das Schaffen von Atmosphäre, gelungener Songstrukturen und Drumming oder auch recht guter Gitarrenarbeit. Jedoch sollte die Band beim Abmischen mehr Wert auf gerade diese Elemente (z.B. die Gitarren) legen und diese mehr in den Vordergrund stellen. Denn durch die meist unpassenden und viel zu lauten Flöten-/Streichermelodien werden zwar die folkloristischen Elemente betont, jedoch verlieren die Songs sehr an Qualität. Auch der Gesang ist eine Sache der Eluveitie sich bei der nächsten Platte annehmen sollte.

Zurück bleibt ein leicht fader Gesamteindruck, der aber dennoch die Hoffnung auf eine gute Entwicklung der Musik keineswegs ausschließt.

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