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Elias Viljanen: Fire-Hearted

Das dritte Solowerk des Sonata Arctica-Gitarristen
Wertung: 8/10
Genre: Metal, Hard Rock
Spielzeit: 42:45
Release: 24.06.2009
Label: Spinefarm Records

E.Vil hat nichts mit dem englischen Wort Evil zu tun, sondern ist vielmehr das Kürzel von Elias Viljanen, seines Zeichens Gitarrist bei Sonata Arctica und Solokünstler. Als ebensolcher bringt er nun sein drittes Soloalbum mit dem Namen „Fire-Hearted“ auf den Markt.

Der Longplayer beinhaltet ein Dutzend Songs, von denen jedoch nur zwei gesanglich unterlegt sind. Die restlichen zehn sind rein instrumentale Stücke, wofür er sich teilweise prominente finnische Mitstreiter ausgewählt hat. So geben sich unter anderem Bassist Jari Kainulainen (Evergrey), Keyboarder Henri Klingenberg (Sonata Arctica) und Drummer Mikko Siren (Apocalyptica) auf „Fire-Hearted“ die Klinke in die Hand.

Natürlich steht die Gitarrenarbeit von Elias im Vordergrund, jedoch kommt sie nicht zu dominant daher. Man ist so schlau, nicht ein Gitarrenriff an das nächste zu hängen, sondern lässt den Sechssaiter auch mal etwas in den Hintergrund treten, um den anderen Instrumenten ebenfalls Platz für ihre Entfaltung zu lassen. 

„Showstopper“ und der Titeltrack „Fire-Hearted“ tendieren in Richtung Hard Rock. Jedoch wäre es hier schön gewesen, hätte man beide Stücke mit Gesang kombiniert, da man die Melodie einfach mitsingen möchte. So hört es sich zwar auch super an, jedoch nicht ganz so eingängig, wie es ansonsten möglich gewesen wäre.

„Cruel Groove“ hält was der Titel verspricht: Ein Track mit viel Rhythmus und leider teilweise etwas schiefer Gitarre. Im Gegensatz dazu pendeln sich „Head Up High“ und „Supernatural" im Melodic Metal-Bereich ein, während das flotte „Up To Speed“ mehr progressive Elemente beinhaltet.

Ruhig, melancholisch und balladesk geht es auf „One Night“, „My Guiding Light“ und „Beautiful Piece“ zu. Aufgelockert wird diese fast träumerische Atmosphäre durch das helle und fröhliche „The Triumph“ und das etwas härter rockende „Showstopper“, welche zwischen diese drei (Halb-)Balladen geschoben wurden.

Während sich Marco Hietala (Nightwish, Tarot, Northern Kings) auf “The Last Breath Of Love” ein Stelldichein gibt, leiht Tony Kakko (Sonata Arctica, Northern Kings) “Kiss Of Rain” seine Stimme. Beide Songs gehören zu den Höhepunkten des Albums, sind sie doch sehr eingängig und klanglich voll durch die häufigen Keyboardeinsätze.

Fazit: „Fire-Hearted“ ist ein interessantes, abwechslungsreiches Album. Es ist instrumental und genretechnisch weitaus abwechslungsreicher gestaltet als man es auf Werken anderer Gitarristen zu Gehör bekommt. Manchmal scheint es jedoch als hätte man ebenjene Melodie auf dem Album schon einmal in ähnlicher Fassung gehört. Es ist natürlich schwer, bei rein instrumentalen Stücken den Spannungsbogen die gesamte Zeit aufrechtzuerhalten, weshalb gerade dann qualitativ schwächere Stücke mehr auffallen. Trotz allem hat Elias Viljanen einen wirklich guten Job gemacht und ein interessantes Album herausgebracht.

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