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Eläkeläiset: Humppakonsertto

Humppa live
Wertung: 99/10
Genre: Humppa
Spielzeit: 75:0
Release: 28.09.2007
Label: TUG Records

Eigentlich hatten die Herren von Eläkeläiset angekündigt, das komplette Jahr 2007 zu pausieren. Ein ganzes Jahr also ohne Highspeed-Polka? Das könnte Euch so passen! Denn die fünf Finnen haben vorgesorgt: Bereits im vergangenen Jahr schnitt man vier Konzerte der Band mit, um sie dann in Form eines Live-Albums zu veröffentlichen. Dieses Live-Album steht ab dem 28.09. in den Läden und trägt den klangvollen Namen „Humppakonsertto“.

In 22 Tracks liefern Eläkeläiset bei klarem Sound ein 75-minütiges Best-Of-Programm ihres Song-Repertoires. Während man mit Cover-Versionen von u.a. Children of Bodom („Vihaan Humppa“, im Original „Hate Me!“), The Hives („Humppaidiootti“, im Orginal „Idiot Walk“), HIM bzw. Neil Diamond („Humppasonni“, im Original „Solitary Man“) einige Songs des neuesten Full-Length-Albums „Humppasirkus“ einspielte, kommen auch die früheren Hits der Band nicht zu kurz; natürlich in üblicher Polka-Manier. So zum Beispiel „Humpataan ja tansataan“, eine neuinterpretierte Version von Led Zeppelins „Rock And Roll“.

Wer Eläkeläiset schon nach dem Hören der Studioalben als total verrückt abgestempelt hat, sollte sich durch „Humppakonserrto“ bestätigen lassen, dass es immer noch schlimmer geht. Sollte man der finnischen Sprache nicht mächtig sein, versteht man zwar von den Ansprachen der Band nicht viel, bekommt aber auf jeden Fall mit, dass die Stimmung bei den besagten vier Konzerten bei Band und Publikum mehr als gut gewesen sein muss.

Krönender Abschluss ist letztendlich ein wahnwitziges Medley, in dem sich die Band unter anderem an „No Limits“ von 2 Unlimited („Humppaa tai kuole“) und „Breaking the Law“ von Judas Pries („Humppalaki“) zu schaffen macht.

Fazit: Zwar ist dieses Live-Album wohl kein Ersatz für eine Tour der Rentner (genau das bedeutet „Eläkeläiset“ in deutscher Sprache), schafft es aber dennoch durch gelungene Song-Auswahl und gute Klangqualität, die Wartezeit deutlich besser ertragen zu lassen. Und nebenbei bemerkt übertrifft die Gestaltung der CD zweifelsohne alle bisherigen Cover-Kreationen der Band.

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