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Edenbridge: MyEarthDream

Edenbridge bieten für Fans von Within Temptation und Nightwish gute Alternativen
Wertung: 9/10
Genre: Symphonic Metal
Spielzeit: 52:14
Release: 25.04.2008
Label: Napalm Records

Seit Gründung der österreichischen Symphonic Metaller Edenbridge sind mittlerweile schon 10 Jahre ins Land gestrichen, wie doch die Zeit vergeht!

Aus der Urbesetzung sind allerdings nur noch Mastermind, Komponist, Gitarrist und Keyboarder Arne „Lanvall“ Stockhammer und Frontfräulein Sabine Edelsbacher übrig geblieben, wobei durch die Hauptverantwortung von Lanvall dennoch eine stetige, qualitative Weiterentwicklung von Album zu Album bemerkbar war und ist.

So auch beim aktuellen Album „MyEarthDream“, wobei textlich hier ein Konzept hinterlegt wurde, das mir im Detail leider nicht bekannt ist, da bei der Promo leider keine Texte beiliegen. Doch auch die Musik allein kann hier schon überzeugen, wobei schon die Orchestrierung hier sehr positiv ins Auge bzw. ins Ohr sticht.

Hiermit geht übrigens für Lanvall und Co. ein lang ersehnter Traum in Erfüllung, da man zum ersten Mal mit einem echten Orchester zusammen arbeiten konnte. Der größte Vorteil hierbei: Die symphonischen Elemente klingen selbstverständlich authentischer als die Klänge aus der Konserve, auch wenn die Samples noch so teuer sein mögen.

Neben dieser Tatsache dürften sich auch die Fans über die neue „Sortimentsbreite“ freuen, denn Edenbridge zeigen sich deutlich härter als auf vergangenen Werken. Doch auch weiterhin werden die Vergleiche mit Within Temptation und / oder Nightwish nicht abklingen, wobei einige Instrumental Elemente auf „MyEarthDream“ ein wenig an „Dark Passion Play“ erinnern. Doch haben Edenbridge mittlerweile klar eine eigene Schnauze entwickelt, so dass von Plagiatvorwürfen deutlich abzusehen ist.

Vor allem der Song „Paramount“ lässt unverkennbar die eigenen Elemente und Harmonieführung feststellen, während Sabine´s Gesang mittlerweile auch deutlich aus der Masse heraus zu erkennen ist. Mit „Undying Devotion“ lässt sich spätestens erkennen, dass man sich sowohl ein wenig grooviger als auch zugleich ein wenig moderner präsentiert, was der Band allerdings auch sehr gut zu Gesicht steht. Hier bemerkt man dann auch letztendlich, was für eine Bereicherung ein echtes Orchester sein kann, da die Symphonie Elemente hier Hand in Hand mit den Metal Parts einhergehen und sich sehr gut ergänzen. Vor allem der Mittelpart ist hier wirklich sehr bemerkenswert!

Nach dem eher langweiligen „Adamentine“ (auch wenn die orientalischen Elemente sehr originell klingen) folgt dafür allerdings mit „Whale Rider“ eine sehr herausragende und stimmungsvolle Ballade, deren Instrumentierung und Arrangements wirklich par excellence ausgefallen sind und zudem durch seine ruhige Art sehr gut für Abwechslung sorgt.

Mit „Remember me“ zeigt man sich anschließend etwas dramatischer. Die Fremdinstrumentierung (keine Ahnung, was das sein könnte) sorgt zusätzlich für besondere Akzente.

Ebenso der Megahammer ist das gut zwölfeinhalb minütige Titelstück „My Earth Dream“ geworden, das trotz Überlänge kurzweilig und interessant bleibt. Das ist nicht gerade selbstverständlich!

Im Übrigen sind auf diesem Album erneut die bereits bekannten Gastmusiker Robby Valentine und Karl Groom (Threshold) mit Gastbeiträgen zu finden.

Natürlich werden Edenbridge nach wie vor im Schatten solcher Größen wie Within Temptation und Nightwish stehen. Das hat meiner Ansicht aber wenig mit musikalischen Parallelen zu tun, denn man würde wirklich in diesem Fall Äpfel mit Birnen vergleichen. Doch Fakt ist, dass Metal mit symphonischen Elementen und weiblichem Gesang schnell dieser Stempel aufgedrückt wird.

Fazit: Fans dieses Genres werden aber sicherlich von den beiden Vorreiterbands alleine nicht satt werden, so dass man hier mit Edenbridge sehr gute Alternativkost geboten bekommt, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch nahrhaft ist. Probiert doch selbst mal, hehehe.

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