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Eclectica: Lure Of Ephemeral Beauty

Langweilig und emotionslos
Wertung: 3,5/10
Genre: Melodic Black Metal / Depressive Black Metal
Spielzeit: 58:26
Release: 08.11.2012
Label: Asylum Ruins Records

Die Franzosen Eclectika haben mit „Lure Of Ephemeral Beauty“ ihr insgesamt viertes Album auf den Markt gebracht. Der Nachfolger zu „Dazzling Dawn“ besteht aus neun Titeln und weist eine Spielzeit von knapp einer Stunde auf. Damit sind die Rahmenbedingungen schon einmal nicht so schlecht. Musikalisch haben sich Eclectika dem depressiven Black Metal verschrieben. Melodieschwanger und teilweise mit Frauengesang spielt man sich der herbeigesehnten Apokalypse entgegen.

Dabei bedienen sich die Franzosen an allem, was eine düstere Atmosphäre erschaffen kann. Es gibt jede Menge Soundeffekte, monotone Riffs, kreischenden Schreigesang und eine Sängerin, die durch ihre Stimme den verzweifelten Eindruck noch unterstützt. Das ist alles soweit okay. Mit Soundpassagen wie bei „Trauma 835“ schießen Eclectika aber deutlich über das Ziel hinaus. Minutenlange Soundeffekte ohne Aussage machen höchstwahrscheinlich selbst die hartgesottensten Black-Metal-Fans mürbe. Anders sieht die Sache bei „Sweet Melancholia“ aus. Der stellenweise zweistimmige Frauengesang und das akustische Gitarrenspiel erschaffen zusammen tatsächlich eine ansehnliche Atmosphäre und eine Gänsehautstimmung.

Ansonsten sind die Höhepunkte aber leider dünn gesät. Deutlich zu dünn. Monotonie kann schon als Mittel zum Zweck eingesetzt werden, aber wenn alles monoton klingt, dann wurde der Bogen überspannt. Dasselbe gilt auch für den Black-Metal-typischen Sound. Nicht nur der Gesang klingt dünn, auch die Gitarren und sogar die Drums klingen zweidimensional. Ganz zu Beginn, nach dem Intro, kann man den Sound noch ertragen. Ein Song geht schon. Ein zweiter auch noch. Aber spätestens nachdem die erste Hälfte der Platte durchgelaufen ist, möchte man der Band am liebsten Geld für eine ordentliche Produktion spenden. Keine Frage, es gibt deutlich schlechter produzierte Scheiben auf den CD-Markt und Black Metal braucht in der Regel schon eine raue, rohe Aufmachung. Allerdings sollte sich das wie gewollt anhören und nicht wie ein Unfall.

Die Songs reißen das Ruder auch nicht mehr herum. Es wird zwar allerhand experimentiert und arrangiert, aber insgesamt wirken die Lieder alle unfertig und nicht ausgereift. Die Strukturen sind zu einfach und vorhersehbar.

Die Scheibe ist wirklich nur ganz extremen Genrefans zu empfehlen. Zu guter Letzt bekommen Produzent und Tontechniker hiermit offiziell den Preis für den wohl beschissensten Basssound aller Zeiten. Der Bassist tut einem wirklich Leid.

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