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DYM: The Swarm

Wenig Neues
Wertung: 7/10
Genre: Harsh Elektro
Spielzeit: 70:21
Release: 25.02.2011
Label: NoiTekk

DYM sind wieder da und bringen ihren Fans ihr zweites Studioalbum mit. Es kommt allerdings mit nur sechs neuen Tracks daher. Es scheint ein bisschen verkehrte Welt zu sein. Der Normalfall ist, dass ein neues Album mit neuen Tracks erscheint und dann gibt es dann und wann mal einen oder vielleicht zwei Bonutracks. DYM machen es anders: Sie veröffentlichen sechs neue Songs und bringen ganze zehn Bonussongs mit.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob das ausreicht, um den gefeierten Erfolg des Erstlings „The Invilid“ zu untermalen. Nur das alte aufzuhübschen, reicht doch nicht, oder?

Mit dem ersten Track „Abbra Cadaver“ fängt es flüsternd, leise an. Das Wortspiel im Titel mit dem berüchtigten Zauberspruch „Abra Kadabra“ scheint auf den Song übergegriffen zu haben. Die harten Töne der Kanadier sind verzaubert. Kunstvoll haben die beiden Musiker elektronische Klänge miteinander verwoben .

Lied Nummer zwei „For Katherine“ ist ein rein instrumentaler Song, der ebenso wie der erste überaus ruhig daherkommt. Klar und deutlich ist hier der industrielle Einfluss herauszuhören. Diese lassen den Track allerdings an einigen Stellen blechern klingen, dass der Wunsch beim Hören aufkommt, diese bis auf ein Minimum zurückzuschrauben.

Erst im dritten Song nimmt DYM die gewohnte Fahrt auf. Bei „Right To Fail“ geht es brüsk los und die fetten Bässe dominieren wieder, so dass man leicht aufatmet. Auch die verzerrten Vocals kommen an der richtigen Stelle zum Vorschein.

Interessant ist auch das letzte neue Stück, der dem Album seinen Titel leiht. „The Swarm“ ist ein Song mit einer schönen Melodie. Leise trabend geht es los und endet in einem Harsh-Electro-Gewand der Sonderklasse. Es ist, als hätten die Kanadier den Zauberstab als Rahmen für dieses Mini-Album gewählt und ihre Arbeit verzaubert.

Leider ist dann an dieser Stelle Schluss. Der Hörer fühlt sich nun wie jemand in der Wüste, der eine nur zu einem Drittel gefüllte Wasserflasche erhalten hat: Der gröbste Durst ist gestillt, aber Zufriedenheit stellt sich nicht ein. Immerhin geben die Kanadier nun noch zehn Remixes ihrer alten Songs zum Besten und es ist schön zu hören, dass nicht ein Song durch mehrere Fleischwölfe gedreht wird, sondern es tatsächlich zehn verschiedene Songs geschafft haben, ein neues Kleid zu erhalten. Gut gemacht sind sie alle, auffällig ist jedoch keiner. Es ist schade, dass uns DYM nur diesen Tropfen darbieten, der zwar gut gemacht ist, aber wohl anders erwartet wurde.

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