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DYM: The Invilid

"Death To Your Modern" - klingen aber gar nicht retro
Wertung: 7/10
Genre: Terror EBM
Spielzeit: 42:13
Release: 12.09.2008
Label: Noitekk

DYM, Death To Your Modern, landeten vier Jahre nach Gründung des Projektes ihren ersten Hit – „Zenologic“ hieß dieser und machte das bis dato noch sehr unbekannte Projekt um einiges populärer, sodass es gelang, den ein oder anderen Gig zu spielen um die Fangemeinschaft auszubauen. Wiederum einige Jahre später, 2008, gelang es. die Männer hinter den Labels COP International und Noitekk zu überzeugen, sodass das lang vorbereitete Debüt-Album endlich gepresst werden konnte.

„The Invilid“ heißt jene CD und beginnt mit dem Track „Bender“ – und nein, dieser Song handelt nicht von dem gleichnamigen Roboter-Kollegen aus der beliebten Fernsehserie Futurama, denn textlich behandeln DYM aktuelle, soziale Themen. Ein grooviger Beat, der durch geschickt eingefädelte Krachelemente verfeinert wird, und mit Vocoder bearbeitete Vocals treffen aufeinander, dazu aggressive Synths, eine Bassline und - nicht zu vergessen - die genretypische Zitat-Einsätze.

Bereits wenn man bei Song Nummer vier, „Autonomy Of The Will“, angekommen ist, erscheint die CD etwas stressig, dann man lässt keineswegs den Fuß vom Gaspedal, geschweige denn die Finger vom Klangverzerrer. Die Vocals bei „Autonomy Of The Will“ sind klar im Vordergrund, kommen hier viel mehr zum Einsatz als noch bei dem vorangegangenem Song „Neuworldbrave“ und klingen zudem besonders voluminös.

Etwas ruhiger lässt man es erst mit „Touch“ angehen – die Bassline treibt weniger, das Tempo wurde zurückgeschraubt und stellenweise verzichtete man sogar komplett auf eine Drumspur, melodische Synths sind jedoch weiterhin vorhanden, wenn auch weniger aggressiv als zuvor. Der Titelsong „The Invilid“ platzt förmlich vor lauter Effekten und dadurch entstandenen Groove. Erneut geben sich Noise-Klänge mit Synthmelodien die Klinke in die Hand, wenn auch die brutale Seite des Songs die harmonische überwiegt - nicht zuletzt aufgrund der harshen Vocals.

Letztendlich folgt mit „Sin Phony“ der abschließende zehnte Song des Albums – und dieser entpuppt sich als pompöses Glanzstück: Das langsame, stampfende Tempo vereinigt sich hervorragend mit dem – erneut mit dem Vocoder bearbeiteten – Gesang und dem bombastischen Krachanteil des Songs, der dadurch einen interessanten Kontrast zu den harmonischeren Momenten des Liedes erschafft.

Man kann leider nicht sagen, dass DYM etwas aufregend Neues machen oder ein brennend heißer Geheimtipp sind, aber wert angehört zu werden ist das Album allemal, insbesondere, da es durch die enorme Vielschichtigkeit und Abwechslung länger dauern dürfte bis es langweilig wird – wenn überhaupt.

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