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Dying Humanity: Fallen Paradise

Jau, das fetzt!
Wertung: 9/10
Genre: Death Core
Spielzeit: 33:16
Release: 12.10.2007
Label: Restrain Records

Erst seit Anfang letzten Jahres existiert Dying Humanity, diese junge Band aus unseren deutschen Landen, die sich dem Deathcore verschrieben haben. Und dabei zeigen Marcus (Vocals), Kai (Gitarre), Ken (Gitarre), Hendrik (Bass) und Danny (Drums), dass sie an ihren Instrumenten auch noch erstklassige Arbeit zu leisten vermögen.

Schon der Beginn des Intros erhöht die Spannung auf das, was nun in der leider nur knappen halben Stunde auf den Hörer zukommen wird. Und dann folgt mit „Light Of Reality“ auch schon der erste Song. Tiefe Growls, eine geniale Melodieführung und eine perfekt aufeinander abgestimmte Rhythmusfraktion bilden ein Klangkonstrukt, das so manchen im siebten musikalischen Himmel schweben lässt. Man könnte schwören darauf, dass die Jungs schon etliche Alben auf ihrem Buckel haben, doch es sei hier nur nochmal in Erinnerung gerufen: Dies ist der erste Full Length Silberling der Jungs. Wahnsinn, welchen Sinn für ein gelungenes Songwriting hier schon an den Tag gelegt wird!

Mit Vollgas (ja, auch im wahrsten Sinne des Wortes) geht es dann mit „Wrong Turn“ weiter. Wunderbare Melodylines treffen hier auf Knüppelparts, dass einem die Ohren vor Freude wackeln. Starkes Teil! Bei „The Last Breath“ äußert sich bei mir zum ersten Mal der Wunsch, die Jungs mal live on stage begutachten zu können. Denn das, was da nun zum dritten Mal seitens der Schießbude von Danny zu hören ist, lässt auf Großes schließen. Aber auch nicht minder genial klingen die doppelten Gitarrenläufe, die der Härte des Songs auch hier wieder den letzten Schliff verpassen.

Mann, „Paranoia“ knallt verdammt heftig aus den Boxen. Hat einen richtig fetten Groove und lässt den Schädel automatisch mitwippen. Hier tendieren die Vocals derbe Richtung Grind. „Confused“ lässt mich wieder wundern … wundern darüber, wie man es schaffen kann, dem Grind nicht ferne Songstrukturen mit solch genialen Melodien zu kreuzen, damit dann ein solch eindrucksvolles und klasse anzuhörendes Ergebnis dabei herauskommt. „The Old One Remains“ nimmt in seinem Verlauf gehörig Fahrt auf und kann nicht zuletzt deswegen wieder sehr punkten. Die Gitarren setzen auch hier wieder wunderbare Kontraste zu dem knallharten und flotten Rest des Song. Eindrucksvolles, starkes und sehr gutes Stück!

Oh mann … schon das letzte Stück … und dies ist sogleich das Titelstück namens „Fallen Paradise“. Hier legen sich die Jungs nochmal so richtig ins Zeug und offenbaren dem Hörer all ihre Vorzüge und ihr Können. Wie könnte man ein gutes Album besser abschließen als mit einem solchen Hammersong wie diesem? Einfach grandios, was die Jungs aus Annaberg-Buchholz hier geleistet haben!

Das Mixing hat niemand Geringeres als Jacob Hansen übernommen, der auch schon für Aborted und Hatesphere tätig war. Bei diesen Bands kann man sich schon denken, dass die Jungs da einen verdammt fähigen Mann an den Reglern sitzen haben und wie nicht anderes zu erwarten, ist das Ergebnis dann auch ausgefallen. Mein einziger Kritikpunkt ist jedoch dieser: Leute, glaubt ihr wirklich, dass ihr eure Fans mit einer knappen halben Stunde eurer klasse Mucke zufriedenstellen könnt? Nächstes Mal bitte mehr davon, okay?

Fazit: Das Album können sich sowohl eingefleischte Fans von JFAC, Misery Index als auch Fans des melodischen Death oder Thrash Metals in den Schacht ihres Players einführen. Ach ja, und einen Platz als High-Rotation hat „Fallen Paradise“ in meinem Player auch inne.

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