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Dropkick Murphys: Signed And Sealed In Blood

Das ging schon mal besser
Wertung: 7,5/10
Genre: Rock/ Folk Rock/ Punk Rock
Spielzeit: 40:49
Release: 11.01.2013
Label: Born And Bred Records / CoOpertative Music

Es ist wieder Zeit, das Tanzbein zu schwingen, denn es gibt neues von den Dropkick Murphys. Die Bostoner Punk-Folk-Bastard-Rocker schlagen zum achten Mal zu und fordern mit „Signed And Sealed In Blood“ wieder zum Tanzen auf. Zwölf Songs und eine knappe dreiviertel Stunde umfasst das neue Werk und schon beim ersten Durchhören wird schnell klar, dass sich die Dropkick Murphys noch weiter in Richtung langsamere Stücke bewegen. Das soll aber keineswegs heißen, dass nicht auch der sprichwörtliche Punk abgehen kann. Einige richtig zügige Nummern haben sich schon auch auf den Silberling geschlichen.

Eine der besten und gleichzeitig schnellsten Nummern ist sicherlich „Burn“. Der Track gibt richtig Feuer und macht ultra Spaß. Ganz ähnlich steht es auch um die ersten beiden Stücke. Da gibt es erst einmal schnelle Rhythmen, die den Kreislauf ankurbeln. Ist man dann auf Drehzahl, wirft die Band mit „Rose Tattoo“ den Anker. Der Track ist mit einem Mitgröhlrefrain ausgestattet, bietet aber wesentlich weniger Drive als die vorangegangenen Lieder. Damit kommen wir auch schon zu einem Hauptproblem auf der Platte. Die ständigen Geschwindigkeitswechsel können einem als Zuhörer auf das Gemüt schlagen. Schnell, langsam, lustig, nachdenklich. Ständig ändert sich die Ausrichtung der Lieder und der Zuhörer soll sich gleich mitändern. Das funktioniert nur sehr bedingt. Meistens hängt man hinterher und fühlt sich im neuen Lied irgendwie fehl platziert. Da hatten die Dropkick Murphys schon einmal mehr Feingefühl.

Aus technischer Sicht gesehen haben die Bostoner auch mit den Balladen keine miesen Titel abgeliefert. Die Melodien sind eingängig und leicht mitzusummen. Leider bleiben die wenigsten lange im Kopf hängen, richtige Ohrwürmer gibt es auf „Signed And Sealed In Blood“ eigentlich nicht. Das konnte die Gruppe schon einmal besser.

Das Fazit zu „Signed And Sealed In Blood“ fällt geteilt aus. Zwar kann der Rundling durchaus mit einigen geilen Titeln glänzen, und damit sind mitnichten nur die flotteren gemeint. Allerdings nehmen die langsameren Titel deutlich den Wind aus den Segeln und die krasse Feierstimmung wie bei den Erstlingswerken des Septetts mag sich auch nach mehrmaligem Hören nicht einstellen. Dabei sollte man nicht von einem Qualitätsverlust sprechen, die Band richtet sich einfach nach und nach neu aus.

Wer die letzten Alben der Band mochte, der wird auch an „Signed And Sealed In Blood“ seinen Spaß haben. Fans von Fiddler’s Green und ähnlichen sollten sich die Scheibe auch einmal auf den Plattenteller legen, es könnte sich lohnen. Fans schöner Melodien und folkloristischer Instrumente kann man das selbige raten. Wer nur Vollgas will, der wird allerdings schnell unzufrieden sein. Da hilft nur, eine ältere Platte der Combo aufzulegen.

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