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Down Below: Sand In Meiner Hand

Down Below klangen auch schon mal weitaus leidenschaftlicher
Wertung: 8/10
Genre: Gothic Rock
Spielzeit: 3:12
Release: 15.02.2008
Label: Universal Music

Dem firmen Goth-Rock-Hörer werden Down Below sicher schon länger ein Begriff sein, war ihr Debüt-Album Sonfony 23 letztes Jahr doch ein nicht zu verachtender Erfolg.

Neben zahlreichen anderen Auftritten werden die Jungs bald als Support von Unheilig auf große Tour gehen, um dort unter anderem auch ihre neue Single „Sand In Meiner Hand“ vorzustellen.

Zuvor jedoch wird am 14. Februar diesen Jahres erneut (in der Hannoveraner TUI Arena) der Bundesvision Song Contest stattfinden, bei dem die Jungs mit dem neuen Song das Bundesland Sachsen-Anhalt vertreten werden.

Wer sich genauer über den Contest und Down Belows Teilnahme informieren will, kann eine extra dafür eingerichtete Homepage besuchen: www.vote-for-us.de

„Sand In Meiner Hand“ ist der erste deutsche Song der Band, was darauf schließen lässt, dass Down Below etwas Neues probieren, bzw. riskieren wollen. Mit dramatisch klingenden Streichern beginnend, wird sofort ein ordentliches Tempo vorgelegt, während der Sänger mit seiner samtenen Stimme dann den Text präsentiert.

Erneut sind auch wieder erfolgreich einige Synthesizer verwendet worden, die jedoch nicht wie beispielsweise bei den Japanern Blood Stain Child, (die zwar Metal spielen, aber einen ähnlich großen Synthesizer-Einfluss haben), überladen und überflüssig klingen, sondern das Klangbild noch angenehm unterstreichen.

Der Song ist ganz klar darauf ausgelegt, einprägsam zu sein, so kann man die Melodie schon nach kurzer Zeit mitpfeifen.

Down Below haben wieder ganze Arbeit geleistet, doch eigentlich können sie es besser – ihr Hit „From The Highest Point“ beispielsweise, hatte meiner Meinung nach viel mehr Druck, da der Bass viel mehr im Vordergrund stand und die streichenden Synthesizer-Atmosphären noch mehr Gänsehaut-Feeling verursachten.

Kurz gesagt, „Sand In Meiner Hand“ ist ein schöner Song mit einem gelungenen Klangbild, doch Down Below klangen auch schon mal weitaus leidenschaftlicher. Hoffen wir, dass dieser Song ein Experiment bleibt, um, besonders von der einprägsamen Melodie her, beim Bundesivision Song Contest punkten zu können, doch Down Below in Zukunft wieder gradliniger und ehrlicher klingen.

Am 15. Februar wird der Song auch als Single erhältlich sein, auf welcher sowohl das Video, als auch ein Club-Mix und ein Remix der Electro-Formation [:SITD:] vorhanden sein werden. Auf den Clubmix kann ich leider nicht genauer eingehen, da auf der Promo nur das eigentliche Lied ist, doch der Remix von [:SITD:] zu „Private Soul Security“ war schon auf der gleichnamigen Promo-CD – der Song ist im typischen Gewand der Electro-Truppe gehalten – eingängige Synth-Bassläufe mit streichend atmosphärisch unterlegten Waves vereinen sich galant mit Neos Stimme, dem Sänger von Down Below und ergeben eine prima Mischung. Dieser Remix wurde – zum Leidwesen der Band und Fans – bisher leider nicht wie gedacht auf der Single „Private Soul Security“ im freien Handel veröffentlicht, sondern war nur auf einer Promo-Version der CD enthalten – dieses Mal ist es genau anders herum, der Remix ist auf der eigentlichen Single, aber nicht auf der Promo. Schicksal?

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