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Doro: Fear No Evil

Die Quintessenz aus 25 Jahren Düsseldorfer Edelstahl
Wertung: 8/10
Genre: Hardrock
Spielzeit: 47:44
Release: 30.01.2009
Label: AFM/Soulfood

Seit nunmehr 25 Jahren begeistert Doro Pesch ihre Fans mit klassischem Heavy Metal und nicht selten auch klischeebesetztem Hard Rock der polarisierenden Art. Manch einer sieht in der blonden Düsseldorferin nach all den Jahren nur noch ein ständiges Selbstzitat ohne jegliche Frische. Andere wiederum sind der einstigen Warlock-Sängerin immer noch treu ergeben und schwören auf das simple, melodische Songwriting der Doro-Band, wie zuletzt noch das gefeierte Jubiläumskonzert im ISS Dome in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gezeigt hat.

Das silberne Jubiläum inszeniert Doro nun kurze Zeit nach den offiziellen Feierlichkeiten auch mit einem neuen Studioalbum, dessen grundsätzlicher Tenor in Richtung Party geht. ‚Celebrate’ heißt es in einer der ersten Hymnen, ‚25 Years’ hingegen setzt den Schlussakkord einer erneut mit vielen Klischees aufgefüllten Scheibe, die jedoch zweifelsohne zu den besten in all dieser Zeit gehört – und das, obschon „Fear No Evil“ in seiner Konstellation kaum typischer und berechnender sein könnte.

Mit ‚The Night Of The Warlock’ triumphiert die Sängerin schon zu Beginn mächtig auf. Epischer Songaufbau, klassischer Chorus, knackige Riffs – jawohl, genau das wollen wir von Doro hören. Und ziemlich rockig geht’s weiter, zunächst in ‚Running From The Devil’ und wenig später im flotten ‚On The Run’, welches sich stilistisch ganz klar an Alben wie „Calling The Wild“ orientiert. Jene Scheibe dürfte der Namensgeberin wohl auch am ehesten in den Sinn gekommen sein, als sie den Tracks von „Fear No Evil“ den Feinschliff verpasste. Gerade die eingängigen Heavy-Metal-Songs kommen hier auf den Punkt, von denen es im Schlussdrittel mit ‚It Kills Me’, ‚Long Lost For Love’ und ‚I Lay My Head Upon My Sword’ noch einmal eine starke Auswahl gibt. Fraglos wurde dieses Material auch im Hinblick auf die große Silber-Party geschrieben; und auch wenn lyrisch wieder einiges im Argen ist: Dieser Stoff rockt wirklich ordentlich.

Auf der anderen Seite steht mit ‚Herzblut’ auch wieder ein Song, dem der Kitsch an allen Seiten über die Ränder tritt. Aber es ist eben ein Stück für die treuen Fans, und im Hinblick darauf, dass diese Doro gerade auch für solche Nummern schätzen, sei das Ganze mal toleriert. Zu den Highlights gehört ‚Herzblut’ aber ebenso wenig wie die zweite etwas ruhigere Nummer, die prompt mit ‚Walking With The Angels’ folgt. Die allgemeine Ausfallquote ist auf „Fear No Evil“ aber dennoch sehr gering und beschränkt sich auf diese kurzen Schmalz-Momente, die in den vielen rockigen Parts aber schnell wieder ad acta gelegt werden können. Neun aus elf ist – den Backkatalog im Hinterkopf – für Doro schon eine geradezu magische Quote. Ein Grund mehr also, in die Feierlaune einzustimmen und Signora Pesch zu ihrem womöglich tatsächlich besten Studioalbum ihrer gesamten Solokarriere zu gratulieren.

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