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Dorfdisko: Kurz vor Malmö

Zum Dauerhören ist es jedoch eher ungeeignet
Wertung: 5.5/10
Genre: Deutschrock
Spielzeit: 42:10
Release: 30.06.2006
Label: Motor Music

Dorfdisko ist nach wie vor trotz eines Motor-Major-Plattenvertrages eine eher unbekannte Band geblieben. Und wie das bei vielen unbekannten Bands meist so ist, werden sie nach wie vor auch dementsprechend unterbewertet. Mit "Kurz vor Malmö" legen Dorfdisko jetzt also innerhalb von elf Monaten bereits ihr zweites Album vor. Auch ihr Erstlingswerk "Viel zu stürmisch, viel zu laut" schaffte es kaum einmal in die Charts, ist allerdings keinesfalls zu verachten.

Auch "Kurz vor Malmö" hat es nicht zu einer wirklich nennenswerten Chartposition gebracht, ist aber wie das Debüt ebenfalls nicht zu verachten. Die insgesamt zwölf Stücke wandern wild umher zwischen Deutschrock, Hamburger Schule und peppigen Popsongs. Gepaart mit Texten über den Alltag und allerlei anderen Dingen entsteht so ein Album, das von vorne bis hinten gut zusammen passt.

Die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken sind überwiegend gut gelöst, extreme Brüche zwischen einzelnen Songs sind eigentlich nicht zu erkennen, was "Kurz vor Malmö" eine gewisse Konstanz verleiht, die dem Album nur positiv anzurechnen ist. Auch die Länge der Songs fällt überaus positiv auf. Fünf Songs sind unter drei Minuten lang. Das führt zwar zu einer geringen Gesamtlänge des Albums, gibt der CD aber erneut eine große Dynamik.

Obwohl "Kurz vor Malmö" nicht ganz an seinen Vorgänger heran kommt, ist es ein solides Album, das mit guten und starken Songs daher kommt. Unter den zwölf Songs gibt es gute und weniger gute Songs, jedoch keine wirklich schlechten Lieder. Die Kölner Band weiß es, ein geschicktes Zusammenspiel zu schaffen, was das Album sehr harmonisch klingen lässt.

Zu den Perlen des Album gehören zweifelsohne die Songs "Wir kommen um uns auszuleben", "Diese Lieder" und "Hey Hey", die schon beim ersten Hören besonders hervorstechen. "Kurz vor Malmö" ist ein Album, das man gerne nebenbei hört, zum Dauerhören ist es jedoch eher ungeeignet, wobei man den Grund dafür nicht genau definieren kann.

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