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Dominanz: As I Shine

Dominanz versuchen zu mischen, was andere nicht wagten
Wertung: 8/10
Genre: Industrial Metal
Spielzeit: 39:46
Release: 09.09.2011
Label: Massacre Records

Dominanz sind Roy Nordaas (Gesang, Bass, Gitarre und Synthesizer), Jørn Tunsberg (Gitarre) und Frode Gaustad (Schlagzeug). Die Band steht für eine sehr experimentelle Mischung aus Black Metal, Industrial, Gothic und Doom und kommt aus Norwegen. Zehn Songs haben sie mitgebracht, um hier zu überzeugen und Anhänger zu finden.

Mit „Infinity“ machen sie sich auf zum Eroberungszug und was der Hörer geboten bekommt ist eine dunkle, tiefe Stimme, die im Entferntesten an The Sisters Of Mercy erinnert. Im Background gibt es dann auch eine weibliche Stimme und wummernde Bässe. Der Song ist eingängig, düster und schafft es, neugierig zu machen. Guter Einstieg in ein Album. Zum Ende fühlt man sich dann etwas zu sehr an den Sisters-Klassiker „Mariane“ erinnert. Weitaus aggressiver wird es dann mit „Agony And Domination“; wäre es nur aggressiver, würde es passen. Allerdings wirkt der Song durch die gewürfelten Instrumente etwas unaufgeräumt. Erst nach zwei Minuten wird das besser. scheinen gemerkt zu haben, dass ein bisschen Struktur nötig ist. Das merkt man dann auch in den übrigen Songs. Die Melodien sind eingängig, die Struktur leicht greifbar. Roys Stimme ist wandelbar, mal gefühlvoll und mal grantig laut macht er deutlich, dass er sein Handwerkszeug versteht.

Der Titelsong „As I Shine“ will leider so gar nicht überzeugen. Handwerklich wirklich gut gemacht, bleibt nach Verklingen des letzten Tons nichts hängen. Er verklingt im Rauch, schade, denn andere Songs haben viel mehr Potential und wenn Interessierte nur kurz „reinhören“ in das Album und dazu den Titelsong wählen, bleiben sie sicher nicht hängen. „Abusos“ scheint ein Zwischenstück zu sein, hier hält man beim Hören fast den Atem an, der Track lebt durch Chorgesang und wirft eine wunderschöne Atmosphäre auf. Nach einer Minute ist Schluss und wir kommen zu einem Sing mit mehr Potential. „The Philanthrophic“ ist interessant arrangiert, die Melodie wieder etwas geheimnisvoller und wandlungsfähig und Roys Stimme wirkt düster und erinnert an Gothic Novels. Glücklicherweise ist das nicht der einzige Song, der Potential hat, auch der folgende Song „Last Day Of Your Life“ lässt sich wieder und wieder hören.

Generell schaffen es durch ihre gewagte Mischung, etwas zu schaffen, was weder komplett in die eine, noch in die andere Schublade zu stecken ist. Denn keines der Elemente steht derart im Vordergrund, dass es Anhänger des anderen Genres nerven wird. Aber so wird es natürlich schwierig, die zu finden, denen man es empfiehlt.

Das ,was die Norweger hier zeigen, ist Power pur, sie knallen sich von Song zu Song, wirbeln eine Menge Laub auf, machen auf sich aufmerksam und schaffen es doch Ruhe zu transportieren. Gegensätze? Ja, das stimmt, aber gut gemacht, so dass diese Form industralisierten Metals einen Weg ins Ohr anbieten sollte. Interessant sind hier auch die Lyrics. Es sind sowohl sozialkritische Betrachtungen enthalten, als auch das ewige chauvinistische Verhalten mancher auf dieser Erde. Mehr Songs wie „The Philanthrophic“ oder „Infinity“ und das Album würde absolut abräumen.

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