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Doctor Speed: Face To Face

The need for speed!
Wertung: 8.5/10
Genre: Speed Metal, Thrash Metal
Spielzeit: 46:35
Release: 18.05.2012
Label: MDD/Alive

Richtigen Speed Metal bekommt man heute nur noch selten zu hören. Doctor Speed machen da keine Ausnahme. Auch hier wurde der Speed Metal mit thrashigen Einflüssen verwoben. Trotzdem ist die Band so nahe am ursprünglichen Songmaterial der Achtziger wie sonst fast keine. Mit großer Begeisterung frönt das Quartett vergangenen Zeiten und lässt den Sound dieser Tage wieder aufleben. Musikalisch konzentriert sich die Band auf die essentiellen Elemente des Heavy Metal. An erster Stelle stehen die abwechslungsreichen Riffs, die hervorragend vom Gitarristen Dr. Git arrangiert wurden. Zu den Riffs gesellen sich noch jede Menge Soli, die absolut hörenswert sind. In nichts steht der Sänger den Gitarren nach. Dr. Johnny Vox macht seine Sache hervorragend. Der Fronter hat die passende Stimme für das Projekt. Ohne Growls oder ähnlichem Schnickschnack singt der Doktor seine Texte kräftig und mit viel Stimmvolumen ins Mikro. Auffällig ist auch der Tonumfang des Sängers. Mit Leichtigkeit arbeitet sich dieser durch die nicht immer einfachen Songs und schafft es dabei, immer druckvoll und kräftig zu klingen.

Die Songs selber klingen sehr unterschiedlich, folgen aber meist einem ähnlichen Schema. Neben der Grundlage eines oder mehrerer kräftiger Riffs und eines relativ dichten Schlagzeugteppichs spielen die markigen Basslines eine wichtige Rolle. Die Stimme hebt sich allein über die tragenden Musikelemente ab. In ihrer exponierten Position wird sie nur von den Gitarrensoli abgelöst. Oft wechselnde Riffs, die auch nach mehrmaligem Hören noch nicht flach wirken, und ein Schlagzeuger mit jeder Menge Gefühl für den richtigen Beat sorgen für die kontinuierliche Aufmerksamkeit der Zuhörer.  

Der Sound der Platte wurde möglichst "retro" gehalten. Alles klingt warm und analog. Man kann die Verstärkerröhren förmlich glühen sehen. Das Schlagzeug ist offensichtlich nicht getriggert, was ein großes Plus darstellt. Wenn man „Face To Face“ mit einer besseren Speed-Metal-Platte aus den Achtzigern vergleicht, dann ist der Sound sehr ähnlich. Der größte Unterschied wird wohl die differierende Lautstärke sein.

Interessant finden könnten die Platte in erster Linie Fans des guten Metals aus der ersten Hochphase des Genres. Doch nicht nur Musikfreaks, die damals schon dabei waren, können hier getrost zugreifen. Jüngere Freaks, die die Anfangstage dieser großartigen Musik für sich entdeckt haben, können hier ebenfalls nichts falsch machen. „Face To Face“ bietet die Möglichkeit, eine fast vergessene Spielart in leicht veränderter Gewandung wiederzuentdecken.

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