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Divine Ascension: Liberator

Gut gemacht, aber irgendwie alles schon bekannt
Wertung: 7,5/10
Genre: Female fronted Metal
Spielzeit: 1:04:19
Release: 21.11.2014
Label: Vicisolum Productions

Liberator ist das zweite Album der Female-fronted-Metal-Band Divine Ascension. Nachdem Erfolg von Nightwish wird dieses Feld ja sehr intensiv beackert, mit mehr oder weniger Erfolg und so wundert es nicht, dass auch DA sich hieran versuchen. Sie bringen die komplette Bandbreite mit: Komplexe Melodien, die von der Frauenstimme getragen und mit harten, rollenden Riffs und Keyboard-Sounds unterlegt werden.

So ist der Einstieg in das Werk auch irgendwie altbekannt, die ersten 40 Sekunden kommen in ähnlicher Form auf jedem Album in diesem Genre vor. Das Keyboard übernimmt die Hauptrolle und lässt die Gitarren immer wieder einmal zu Wort kommen. Und dann kommt der Gesang, der sich kraftvoll in den Vordergrund drückt und die Gitarren zum Dauerfeuer anregt. Im Laufe des Liedes werden die Lautstärke und das Tempo gesenkt und wir kommen tief in den Melodic-Stil. Kurz gesagt ist dieser Song ein würdiger Vertreter des Genres und deckt, auf gutem Niveau, alle Bereiche ab.

Im fünften Stück zeigt die Band, wie man mit einfachen Ideen etwas Großes erreichen kann. Der Song beginnt erst einmal ganz normal. Eine ruhige Gitarrenmelodie, in die der ebenfalls ruhige Gesang einsteigt. Beides ist im Niedrig- bis Midtempo-Bereich angesiedelt, zum Refrain hin steigt das Tempo an. Dazu kommt ein Backgroundgesang, der zwar inhaltlich nur aus einem Satz besteht, aber durch sein Tempo und seine Melodie dem Lied eine andere Richtung gibt. Der Hauptgesang bildet einen leichten Kontrast dazu, wodurch der Gesang insgesamt etwas farbenfroher wird.

Auf jeder Femal-fronted-Scheibe findet man mindestens ein Lied, das in die Richtung Ballade geht. Hierzu zählt das Lied „Red Sky“, ein ruhiger melodischer Gesang, der von einer ruhigen Melodie getragen wird. Die Musik stammt erst einmal vor allem vom Keyboard, was hier auch sehr passend ist, da es den Künstlern dadurch gelingt, eine wohlige Atmosphäre zu schaffen. Die Frontfrau zeigt hier ein hohes Maß an künstlerischer Fähigkeit, ihre Wechsel zwischen den Höhen und ihre klare Stimme tragen maßgeblich zu der Atmosphäre bei. Aber auch die Gitarre, die zum Schluss hin in den Vordergrund tritt, trägt dazu bei. Ihre klassischen, klaren Töne lockern die Dichte der Musik wieder etwas auf und transportieren die Melodie zum Ende.

Sehr viel Neues bringt die CD leider nicht mit sich, der Sound ist eigentlich schon altbekannt. Was, angesichts der Menge an Bands, auch nicht weiter verwundert. Aber das bedeutet nicht, dass Divine Ascension nur eine von vielen sind. Sie haben ein sehr gutes und ausgeglichenes Album abgeliefert. Ob nun im hohen, Mid- oder Lowtempo, sie decken alles ziemlich gleichmäßig ab. Der Gesang ist auf einem hohen Niveau und auch die Instrumente sind passend und sauber eingespielt. Leider zeigt die vorliegende Version einige technische Schwächen, zum Beispiel Fremdstimmen in der Aufnahme, welche natürlich den Gesamteindruck etwas trüben. Wenn man darüber hinweg sieht, bleibt eine ordentliche Leistung, die sich nicht vor anderen Genregrößen verstecken muss.

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