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Dismember: Dismember

Gewohnt gut: schwedischer Death Metal vom Fach
Wertung: 10/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 43:1
Release: 14.03.2008
Label: Regain Records

Manche Bands sind wie Wein: umso älter sie werden, umso besser werden sie auch. So auch bei Dismember, die mit ihrem neuesten selbst betitelten Album Old-School-Death-Metal "at its best" abliefern.

Doch im Laufe der Jahre ist es nicht verwunderlich, dass sich auch bei Dismember das Bandkarussell dreht und so gibt es mit Tobias Cristiansson am Bass und Thomas Daun an den Drums zwei Neue in der Band. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich der Dismember-Sound nun spektakulär verändert hätte. Es ist eher so, dass sie noch ausgereifter klingen und kein bisschen an Härte verloren haben.

Im Hause Dismember gibt man sich nicht mit langatmigen Intros ab, sondern geht mit „Death Conquers All“ direkt ans Eingemachte. Sänger Matti klingt wie nach drei durchgezechten und durchgesoffenen Nächten und der Sound geht gnadenlos nach vorne.

Auch bei „Under A Bloodred Sky“ stellen sich einem direkt die Nackenhaare hoch, denn dieser Song prügelt dermaßen nach vorne, dass einem schon beim ersten Hinhören schwindelig wird. Ein fettes Gitarrensolo im Mittelteil unterbricht den sonst eher monotonen Riff des Songs. Ganz großes Tennis!

„Legion“ steigert die Aggression der vorangegangenen Songs noch einmal beachtlich. Matti grölt sich den Wolf – das klingt wie purer Hass und die Gitarren gehen wieder ans Limit. „Tide Of Blood“ steht dem in nichts nach und hat schon wieder eher punkige oder rockige Züge. Die Gitarren gehen nicht ganz so nach vorn, aber dennoch haut dieser Song einem die Mütze vom Kopp.

„No Honor In Death“ beginnt langsam, tragend und der Gesang ist genauso hasserfüllt wie vorher, aber dieser Titel nervt auf Dauer ganz schön ab. Ein Tempowechsel an der richtigen Stelle wäre nicht schlecht gewesen. Ganz anders „To End It All“ – wieder ein echter Dismember: schnell, laut und kompromisslos.

Dieses Album sei jedem ans Herz gelegt, der den guten, alten, schwedischen Death-Metal liebt. Dismember klingen um einiges rauer als noch auf dem letzten Album, aber das macht das Album ja nur noch besser. Absolute Meisterleistung, meine Herren!

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