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Discard: Carrion

Discard haben mit „Carrion“ einen absolut vorzüglichen Start hingelegt
Wertung: 9/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 39:14
Release: 24.05.2008
Label: Shadow World Records

Die Finnen Discard haben sich 2004 im unbekannten finnischen Städtchen Joensuu gegründet um aggressiven und direkten deathigen Thrash Metal abzuliefern. Nach den beiden Demos „Demo 2004“ und „Bury the Sun“ schaffte man es nun bei Shadow World einen Plattenvertrag zu erhaschen, die nun das Debutalbum „Carrion“ veröffentlichen.

Wenn man bedenkt, dass es Discard erst seit 4 Jahren gibt und die Jungs uns hier mit „Carrion“ ihre erste Studioscheibe vorlegen ist das Resultat wirklich herausragend gut geworden. Ob es daran liegt, dass die Band in dieser Besetzung bereits seit 3 Jahren ununterbrochen zusammenspielt und deswegen wissen, was der andere kann und will oder ob es einfach nur Talent ist? Doch das soll uns egal sein, denn die Musik spricht hier für sich. Als Haupteinfluss sind hier klar die Bay Area Helden Testament zu nennen, denn bereits der erste Song „Bleeding Lead“ brezelt nach bester „The New order“, „The Gathering“ oder „The Formation of Damnation“ Manier aus den Boxen.

Doch dabei begeht man nicht den kapitalen Fehler und kopiert die Amis 1:1 sondern bietet die elf Songs über massig eigene Ideen und lässt auch mal Einflüsse von weiteren Acts wie Slayer, Sepultura, Machine Head oder The Haunted durchschimmern.

Vor allem Sänger Heikki Miettinen klingt hier wirklich sehr eigenständig und kann auch mal mit starken klaren Vocals überzeugen. Doch auch die übrigens Musiker verstehen es wirklich mit ihren Instrumenten umzugehen und beweisen, dass man auch mit direkten Riffs anspruchsvolle Techniken einbinden kann. 6-Saiten-Anhängern dürften in diesem Zusammenhang auch die Gitarren-Soli ins Ohr fallen, denn hier wird wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Doch neben den dominanten Thrash Elementen zeigt man sich auch experimentierfreudig: Bei „the Antagonist“ erinnert man zum Beispiel sogar ein wenig an Fear Factory und präsentiert sich offen vielseitig in dem man auch dezente Death Metal Einflüsse einfließen lässt. „Fiend“ hingegen ist stellenweise sogar ein klein wenig Crust / Hardcorig ausgefallen, während man bei „Concubine“ partiell fast schon ein wenig an die Landsmannen von Before The Dawn erinnert.

Fazit: Discard haben hier mit „Carrion“ einen absolut vorzüglichen Start hingelegt, der die Zukunft des Quintetts alle Chancen bietet. Erste Live-Schritte in Deutschland (zusammen mit den Landsleuten Diablo) verliefen auch mehr als zufriedenstellend, so dass man hoffentlich noch viel von den Jungs hören wird!

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