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DieVersity: Re/Awakening

Abwechslungsreicher Melodic Metal aus Würzburg weiß auf ganzer Länge zu überzeugen
Wertung: 7/10
Genre: Melodic Metal
Spielzeit: 45:36
Release: 11.09.2015
Label: Sonic Revolution

Dieversity sind wieder erwacht und melden sich mit ihrem zweiten Album „Re/Awakening“ famos zurück, nachdem sie bereits mit ihrem Debut „Last Day: Tomorrow“ (2012) eine Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten und viele positive Kritiken einheimsten.

Bei „Re/Awakening“ bleiben sie dabei ihrem Stil treu und verfeinern diesen weiter. Das heißt, dass auch hier mitreißende Verse auf epische Refrains und schnelle Soli treffen. Jedoch merkt man auch anhand der einzelnen Instrumente, dass sich das Zusammenspiel um einiges gebessert hat und jeder Musiker für sich sein Instrument gezielter einsetzt als noch auf dem Vorgänger. Zudem ist im Vergleich zum Vorgänger die Qualität der Produktion der ganzen CD um einiges besser geworden.

Doch wie klingt das ganze jetzt genau: Losgelegt wird mit „Life“, ein passender, leicht oriental angehauchter Opener, welcher sehr atmosphärisch gehalten ist, jedoch trotzdem gehörig aufs Trommelfell einprügelt und sich zur zweiten Hälfte hin sehr stark entwickelt.

Passend ist das komplette Album über das Zusammenspiel der Clean Vocals mit Screams und Growls. Dieses bietet enorm viel Abwechslung. Zudem gibt es des Öfteren mehrstimmig aufgenommene Parts, was für viel mehr Tiefgang und Intensität sorgt. Seinen Höhepunkt erreicht dies schon beim zweiten Song „Too Blind To See“, zu welchem es Dieversity geschafft haben, sich Björn Strid von Soilwork als Gastsänger ins Boot zu holen. Einfach nur fett!

Allgemein wird auf dem Album sehr viel Abwechslung geboten. Von „Voll auf die Fresse“, wie der ersten Singleveröffentlichung „Stop War Inferno“, bis hin zu ruhigeren und emotionaleren Stücken wie „In Your Dreams“ oder dem agressiven und sehr passend gewählten Rauswerfer „Pardon!“ wird hier alles geboten, was die Platte auch nach mehrmaligem Anhören nicht langweilig werden lässt.

Toll ist hierbei, dass trotzdem kein Song einen anderen kopiert, sondern tatsächlich jedes Stück seinen eigenen Stil hat. Am Ende und auch nach mehrmaligem Anhören bleibt also ein modernes Melodic-Metal-Album, bei dem Härte sowie auch ruhigere Töne und vor allem aber Abwechslung groß geschrieben wird.

Fans von Soilwork, Disarmonia Mundi oder vergleichbaren Bands können hier also gestrost reinhören, denn hier wird von einer vergleichsweise jungen Band großes Kino geboten.

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