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Die Perlen: Szenenwechsel

Die quäkende Stimme führt schnell zu Kopfschmerzen und nervt
Wertung: 3/10
Genre: Electropunk
Spielzeit: 53:56
Release: 18.04.2008
Label: Firezone Records

Warum das neue Album der Nürnberger Die Perlen „Szenenwechsel“ heißt, ist mir ein Rätsel – denn stilistisch bleibt man weiterhin in den Gewässern des Electroclash bzw. –Punks. Was heißt eigentlich Gewässer, präzise ausgedrückt bleibt man genau im Fahrwasser der Szenegrößen, ohne auf hohe See zuzusteuern.

Der Opener und zugleich Titelsong „Szenewechsel“ wird durch eine penetrante Synth-Bass-Stimme bestimmt, die von einer E-Gitarre unterstützt wird. Dazu kommt der sehr nasal und quäkend von Sängerin Katja Hah gesungene Text. Manchmal werden auch lediglich zusammenhanglose Wörter das Klanggerüst hinabgeworfen.

Um einiges besser gefällt mir da schon „Mein Stern“, der größtenteils mit herkömmlichen Instrumenten eingespielt ist und auf elektrische Klänge eher verzichtet.

Auch im weiteren Verlauf der CD setzt man immer wieder mal auf analoge Instrumente, so ist auch in den Electro-lastigeren Songs stehts eine E-Gitarre zu vernehmen.

Die Texte sind größtenteils sozial- bzw. gesellschaftskritisch verfasst und sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch und Französisch formuliert.

Alles in allem fehlen mir auf dieser CD die melodischen, überzeugenden Gesangslinien, denn oft ist dieser zu hektisch, stressig und abgehackt. Auch im Clash / Punk sind tragende Hooklines machbar.

Wer eine Mischung aus Electro und E-Gitarren, gelegentlich mit E-Bass-Läufen veredelt, mag, könnte mal ein Ohr riskieren, ansonsten würde ich diese CD nicht weiterempfehlen, da die quäkende Stimme schnell zu Kopfschmerzen führen kann und nervt, was zum Einstieg in dieses Musik-Genre nicht unbedingt geeignet ist.

Zu Gute halten kann man den Perlen, dass sie für den normalen Preis ein randvolles Album mit ganzen 16 Tracks bieten – wem diese gefallen sollten, der ist hier sehr gut bedient.

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