Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Die Apokalyptischen Reiter: The Greatest Of The Best

Tatsächlich das Größte vom Besten?
keine Wertung
Genre: Progressive Metal / Progressive Rock
Spielzeit: 71:21
Release: 17.10.2011
Label: Nuclear Blast

Nun ist es also soweit, Die Apokalyptischen Reiter veröffentlichen ein Best-Of-Album. Das lässt mehrere Rückschlüsse zu. Erstens: Die Band gibt es jetzt schon recht lange. Das ist auch richtig. Seit nunmehr 1995 baut die Gruppe ihren Erfolg konstant aus und scheidet seit jeher die Geister. Entweder man liebt die Reiter oder man kann sie nicht leiden.

Zweitens: Die Gruppe hat schon jede Menge Platten veröffentlicht. Das stimmt ebenfalls. Ganze acht Scheiben haben seither das Licht der Welt erblickt. Die Band ist kontinuierlich auf Tour und in ihrem Line-Up mit Ausnahme des Gitarristen sehr beständig.

Dass aus dieser Konstellation jede Menge Hits hervorgekommen sind, ist wahrlich kein Geheimnis. Viele von diesen wurden jetzt auf „The Greatest Of The Best“ zusammengefasst. Dabei wurden Lieder aus allen Schaffensphasen der Gruppe berücksichtigt. Eines bleibt allerdings immer gleich: das hohe Niveau. Die einzelnen Stücke müssen hier kaum erklärt werden, der geneigte Hörer wird sie eh alle kennen.

Die Scheibe erinnert fast etwas an einen Liveauftritt der Combo. Viele Songs auf der Tracklist sind auch live im Set der Band. So ist das Stück „Die Boten“ auch das Eröffnungsstück des aktuellen Livesets. Ganze zehn Stücke des vorliegenden Sammelsuriums befinden sich auch aktuell in der Setlist der Band. Das erstreckt sich von einigen neueren Stücken („Die Boten“,„Es wird schlimmer“) bis hin zu alten Schinken wie „Reitermania“. Für alle, die von den Reitern nicht alle Scheiben im Keller stehen haben, aber gerne live ihrer Kunst lauschen, scheint sich hier ein Angebot abzuzeichnen.

Kritisch betrachtet muss man der Band (oder der Plattenfirma) fast unterstellen, dass es etwas komisch erscheint, so eine Scheibe relativ kurz vor Weihnachten zu veröffentlichen - ein Schelm, wer eine Absicht dahinter vermutet. Davon aber wieder abgesehen ist der Rundling ein Dauerbrenner, der beim verantwortlichen Redakteur seit Wochen im Silberlingschacht platziert ist und auch kontinuierlich zum Einsatz kommt. Es ist einfach schön, alle Hits der Gruppe beisammen zu haben. Es macht Spaß, die CD einzuwerfen, auf Random zu drücken und es kommt kein Lied, das man überspringt - Best–Ofs haben also auch Vorteile.

Freunde der Reiter können hier getrost zuschlagen, so lange sie nicht eh alle Platten der Band im Schrank haben. Sonst ist die Anschaffung der Platte etwas sinnlos. Wenn man davon absieht, dass Best-Ofs oft nur ein Mittel sind, zusätzlich Geld einzutreiben, dann kann sich „The Greatest Of The Best“ durchaus mit anderen Platten messen.

comments powered by Disqus

Dieses Jahr gleich fünf Bands am Start

Oster-Schlachtfest zur Vordisco-Zeit

Zwischenstopp zur ultimativen „The Ultimate Incantation“-Show

Mit „Adrenalin“ zur Hochtour aufgelaufen

„Ist halt so - Rock'n'Roll und fertig“

„Aber man weiß schon, wenn man Architects Of Chaoz hört, wo die Reise hingeht“

Treffpunkt erneut Gernhart Studio in Troisdorf

„Es gab in unserem Leben schon immer Thrash Metal und das wird auch immer so bleiben“

Geburtstag, Livemucke und Überraschungen

Für Weltmeisteranwärter im Kauz-Metal geeignet