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Devious: Vision

Technisch anspruchsvoll, doch es fehlen die catchy Momente
Wertung: 7/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 35:44
Release: 04.12.2009
Label: Deity Down / 7hard

Mit „Vision“ liegt nach „Acts Of Rage“ (2003) und „Domain“ (2007) bereits das dritte Album der im Jahre 2000 gegründeten niederländischen Death Metal-Band Devious vor, die sich rühmen darf, immerhin schon mit so namhaften Acts wie Cannibal Corpse, Malovolent Creation, Darkane, Vader, God Dethroned, Krisiun und einigen anderen die Bühne geteilt zu haben.

Das technische Niveau des Quintetts überzeugt durchgängig, musikalisch bewegt man sich eher in Midtempo- denn in Uptempogefilden, wobei das Ganze durchaus mit Schmackes und Brutalität daherkommt, auch wenn man sehr gerne mit Keyboardsounds spielt und hin und wieder melodische Momente durchschimmern.

Auch wenn die Keyboards vom Sound her des öfteren durchaus wie opulente Teppiche anmuten, wirken sie zu keinem Zeitpunkt nervig, aufgesetzt oder gar kitschig, sondern eher wie gut schmückendes Beiwerk, das dem Gesamtklangbild etwas mehr Farbe verleiht – dies haben die Holländer durch die stets klar im Vordergrund agierenden Gitarren wirklich gut auf die Reihe bekommen.

Des Weiteren weiß man mit gelungenen Rhythmuswechseln zu überzeugen, wie das groovige „False Identity“ beweist, und auch die etwas obskuren Stimmungswechsel, die der Mucke einen leicht progressiven Charakter verleihen, haben was für sich. So folgt bei „Predefined“ oder dem sehr abgefahrenen „Abide“ auf eine Knüppelpassage gerne mal der Einsatz von Akustikgitarren und orchestral angehauchten Keyboardsequenzen oder melodische Harmoniegitarrensoli, und umgekehrt. Besonders gut funktioniert dies bei „Respiration Of Fear“, bei dem vor allem die melodischen Gitarrenlines zu überzeugen wissen, die dem Ganzen eine gewisse Tiefe verleihen und obendrein recht eingängig sind.

Ansonsten wird vornehmlich geknüppelt, Songs wie der Opener „Heritage Of The Reckless“ oder das mit Thrash-Schlagseite versehene „Impulse Overload“ treten schon ganz ordentlich in den Allerwertesten, und mit dem finalen „Disconnect“ hat man dann sogar noch ein Stück am Start, das dank des bedächtigen Aufbaus nahezu episch anmutet. 

Alles in allem also eine durchaus ordentliche Scheibe, bei der das Bemühen um Abwechslung und anspruchsvolle Arrangements ganz klar herauszuhören ist. Dass Devious keine Combo von blutigen Anfängern sind, hört man schon nach wenigen Tönen heraus, auch wenn man nicht gewusst hätte, dass sie schon zwei Alben veröffentlicht haben. Was nur leider größtenteils fehlt, sind die catchy Passagen, wenn man mal von den erwähnten Momenten bei „Respiration Of Fear“ absieht. Bei aller technischer Finesse und allem progressiven Anspruch muss man als Band doch immer darauf achten, dass etwas beim Hörer hängen bleibt. Kriegen die Niederländer das bei der nächsten Scheibe besser gebacken, sind bestimmt mehr als sieben Punkte drin.

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