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DevilDriver: Beast

Die Amerikaner drücken ganz schön aufs Gas
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal, Thrash Metal
Spielzeit: 55:18
Release: 22.02.2011
Label: Roadrunner Records

Schlicht und einfach „Beast“ nennt sich das neue Album der kalifornischen Metalformation Devildriver. Geschmiedet wurde der größte Teil des Biests mit Produzent Mark Lewis (All That Remains, Trivium) in den Sonic Ranch Studios in El Paso, Texas. Den Gesang haben Frontmann Dez Fafara und Mark Lewis in im Studio von Tim Lambesis (As I Lay Dying) in San Diego aufgenommen. Das Resultat ist eine meist recht schnelle Scheibe, die trotz vieler abwechslungsreicher Stellen nie ihr Ziel aus den Augen verliert und immer für ein Zucken in den Nackenmuskeln sorgt.

Das Songwriting hat fast ein Jahr gedauert. Allerdings mussten die Songs praktisch auf der Straße geschrieben werden, da die Band ja ständig auf Achse war. So charakterisieren auch die Künstler selbst das Album als ein „Direkt und voll auf die Zwölf-Roadalbum“. Die Texte sind nicht durch die Blume gesprochen, beziehungsweise gebrüllt, sondern sind sehr direkt und persönlich ausgefallen. Sänger Dez Fafara verarbeitet darin unter anderem Emotionen des Tourlebens. Da die musikalischen Fähigkeiten der einzelnen Musiker von CD zu CD zunehmen, ist es natürlich auch nicht verwunderlich, dass die Lieder immer komplexer werden. Die gute Nachricht ist, dass die Stücke trotz wachsender Komplexität immer eingängig und anhörbar bleiben. So klingen die meisten Gitarrensolos nicht wie klassische Solos, sondern ähneln eher penibel ausgearbeiteten Gitarrenläufen. Die Drums und der Bass geben dem Album ein solides Fundament, auf dem die ganze restliche Musik aufbaut. Dabei arbeiten beide Instrumentalisten mit den gleichen Werkzeugen. Ständige Rhythmus- und Tempowechsel, sowie Ausbrüche aus der Gitarrenrhythmik gehören praktisch zum guten Ton. Die Anstrengungen der Musiker verhallen nicht ungehört, die auf ganzer Linie interessante Basis sorgt schon alleine für immer wieder aufs neue ansprechende Details.

Das Klangbild der CD erscheint äußerst aggressiv. Die Gitarren hantieren mit Ausnahmen der Soloparts hauptsächlich im unteren Mittenbereich, der Bassdrum wurde ein schöner Click verpasst und die Snaredrum scheppert sehr animalisch. Nur die Beckensektion des Schlagzeugs wurde etwas stiefmütterlich behandelt. Diese hätte man etwas lauter mischen können. Die Vocals stehen im Mittelpunkt, verdrängen allerdings niemals die Instrumentenfraktion. Der Gesamtsound ist brillant und lupenrein. So kann das Album seine ganze Brutalität entfalten.

Es ist schwierig, besondere Highlights der CD zu benennen, da jeder Titel seine interessanten Momente hat und jedes Lied auch durch andere Eigenschaften glänzt. „Dead To Rights“, „Bring The Fight (To The Floor)“ oder auch „Black Soul Choir“ kann man aber schon als Perlen auf dem Musikträger werten.

Ansprechen wird die Scheibe vor allem Fans des eher modernen Thrash Metal. Ein aktueller Sound und die lebendigen Strukturen verleihen dem Album einen sehr frischen Charakter. Den Freunden der Gruppe sollte „Beast“ eigentlich ausnahmslos zusagen. Musikanhänger, die den aggressiven Kick suchen, sind hier auch perfekt beraten.

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