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Devastating Enemy: Pictures & Delusions

Schwedentod aus Österreich
Wertung: 8/10
Genre: Melodic Death Metal / Modern Metal
Spielzeit: 39:15
Release: 23.11.2012
Label: B.M.M. / Rough Trade

Aus Österreich kommen in letzter Zeit immer mehr hochkarätige Bands, die auch hier in Deutschland für Aufsehen sorgen. Neben tuXedo, The Sorrow, Epsilon und einigen anderen können auch Devastating Enemy viele Erfolge verbuchen. Trotz der Tatsache, dass die Band erst 2009 gegründet wurde und somit nicht wirklich viele Lenze auf dem Buckel hat, bringt sie nun schon ihr zweites Album auf den Markt. Das macht, wenn man die erste EP mitzählt, eine Platte pro Jahr. Kann ein so hoher Output auch qualitativ hochwertig sein?

Er kann. „Pictures & Delusions“ entpuppt sich bereits bei den ersten Tönen als astreines Schwedentod-Gemetzel aller erster Klasse. Der geneigte Hörer erkennt sofort eine Prise In Flames der mittelalten Reife, einen Schuss Soilwork und eine feine Dark Tranquillity-Note.

Nach dem Intro „Delusions“ geht es mit „At The Edge“ gleich voll zur Sache. Schnell und mit hohem Aggressionspotential packt der Song den Zuhörer direkt am Genick und schüttelt ihn ordentlich durch. Zwar bleibt das Tempo nicht immer so hoch, aber auch während der langsameren Passagen klingt das Stück noch sehr wild und ungezähmt. Die Aufmerksamkeit des Hörers sollte nach diesem Opener jedenfalls garantiert sein. Nicht weniger wuchtig, aber mit viel mehr Gitarrenfrickelarbeit versehen kommt „I Conspire With Life“ aus den Schallwandlern.

Ab „Into Fire“ werden die Gegensätze zwischen High-Speed-Riffs und fast schon doomigen Passagen krasser. Zwischen Vollgas und Vollbremsung liegen oft nur ein paar Takte.  Bei dem einen Song kommt noch zusätzlich hinzu, dass der Gesang in den Strophen nach „Walls Of Jericho“ klingt, zumindest ein bisschen. Im späteren Verlauf der CD kommt das noch ein-, zweimal vor.

Hier stoßen wir auch auf das einzige Problem, das Devastating Enemy mit ihrer neuen Platte nicht ausmerzen konnten oder wollten: Man kann sehr viele Verbindungen zu namhaften Bands ziehen, aber die bandeigene Note kommt zu selten wirklich durch. Technisch ist alles perfekt, die Songs sind toll und der Sound ist besonders, aber auch durchaus überzeugend. Der Bandstempel fällt aber einfach zu klein aus. Wenn man sich in der hart umkämpften und völlig überschwemmten Metalwelt festigen will, dann sind Erkennungsmerkmale unersetzlich. Davon gibt es auf „Pictures & Delusions“ zu wenige.

Trotzdem ist die Platte allen Fans des melodischen Todesbleis wärmstens zu empfehlen. Die Songs sind ausnahmslos toll und die Musiker beweisen nicht nur einmal, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Auf technisch sehr hohem Niveau prügeln die Österreicher einem den Schmalz aus den Ohren und machen dabei keine Gefangenen. Empfehlenswert.

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