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Destruction Of A Rose: Suspended In Time

Metalcore mit Melo Death-Einschlag
Wertung: 7/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 30:51
Release: 21.07.2009
Label: Standby Records

Nachdem die Mannen um Destruction Of A Rose mit ihrer Demo-EP „Unseen Destroyer“ bereits für einige Aufmerksamkeit gesorgt hatten, war ein Labeldeal nicht mehr fern – und den haben sie auch bekommen. Als man bei Standby Records unterschrieben hatte, machte man sich direkt an die Arbeit, um die neue EP „Suspended In Time“ aufzunehmen, deren Veröffentlichung dann nicht mehr lange auf sich warten ließ.

Der Opener „Elixir Vitae“, einer der Songs, die ganz ohne Klargesang auskommen, erinnert stark an frühere Zeiten von As I Lay Dying und besticht mit melodischen Gitarrenlaufen, die grundsätzlich auch gut zum Melodic Death Metal-Bereich passen würden, allerdings durch den Gebrauch von Breakdowns und dem eher geschrienen als gegrowlten Gesang letztendlich doch als Metalcore gelten. Der Track „Cries Of The Dying“ hingegen macht direkt zu Anfang einen starken Eindruck: So ertönen klasse Riffs, die mächtige Screams begleiten und letztendlich bündig zu tragenden Passagen überleiten, die einen klar gesungenen Refrain untermalen, welcher sehr schnell ins Ohr geht. Leider ruiniert jedoch die zweite Hälfte des Songs diesen komplett; das Anziehen des Tempos gelingt zwar noch recht anständig, allerdings folgt daraufhin eine schrecklich quäkige und nervige Bridge, deren Gesang wahrhaft grausam ist. Sehr schade, dabei hat es so gut begonnen.

Der nächste Song „Under Black Flags We Sail“ entschädigt jedoch komplett dafür. Das Riffing ist angenehm melodisch, treibend und vor allem groovt es ohne Ende. Der klare Gesang, der erneut nur im Refrain zum Einsatz kommt, passt zwar wie die Faust aufs Auge in das klassische Metalcore-Schema, allerdings wirkt der Song nicht etwa altbacken oder langweilig, da die Gitarristen es verstehen immer clever Breaks und Bridges in die Songstruktur einzubauen. Gesangstechnisch gesehen überzeugt auch hier der klare Refrain viel mehr, allerdings weist der Song „We Own The Night“ zweifelsohne den einprägsamsten Chorus auf, der eine absolute Ohrwurmgefahr darstellt. Der Clean-Gesang weist erneut Parallelen zu As I Lay Dying auf, da die Stimme nicht wie bei vielen Metalcorebands in einer sehr hohen Lage liegt, sondern eher in einem etwas tieferen Bereich. „Blame It On The Alcohol“ besticht durch mehrstimmigen Gesang, so hat man hier geschriene und klar gesungene Passagen gleichzeitig , die sich hervorragend ergänzen, aber auch alleine eine gute Figur machen – speziell die Screams zum Ende des Songs. Der letzte Track „5 Days From Home“ kommt weitestgehend ohne klar gesungene Passagen aus und kann vor allem auf atmosphärischer Ebene auftrumpfen.

Destruction Of A Rose klingen nicht wie irgendeine Metalcoreband, was vor allem auf das Riffing zurückzuführen ist, das beispielsweise im letzten Song, untermalt von Blasts, eine ziemlich aggressive Stimmung ausdrückt. Auch die Melodic Death Metal-Einflüsse bilden eine äußerst interessante Nuance, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Wenn man Bands à la All That Remains oder As I Lay Dying mag, dann sollte man hier definitiv wenigstens mal reinhören.

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