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Depths: Tempests

Grundsolide
Wertung: 7.5/10
Genre: Metalcore / Hardcore
Spielzeit: 07:50
Release: 29.03.2010
Label: Eigenproduktion

Depths sind zurück – nach der vielversprechenden Demo-EP „With The Tide Comes Change“ meldet sich die Metal-Formation aus Exeter, Großbritannien, zurück. Die neue Demo der Band besteht aus insgesamt drei Stücken und erreicht noch nicht einmal eine Gesamtspielzeit von zehn Minuten – sehr schade, denn es handelt sich hier um grundsoliden Metalcore.

Das knapp einminütige Intro zeigt dem Hörer sofort wo der Hammer hängt, so finden hier schwer dröhnende Riffs und unbehagliche Tonfolgen zueinander und leiten die richtige Stimmung für diese EP ein. „Tempests“ heißt der erste der beiden Demo-Tracks und besticht mit einer cleveren Kombination aus abwechselnd schiebenden und melodisch-verspielten Gitarren, die stets von einem regelrechten Bassdrum-Gewitter unterlegt werden. Besonders lang gezogene, melodische Töne bilden in Kombination mit dem Schlagzeug eine interessante Klangmischung, denn die wuchtige und voluminöse Bassdrum stellt einen starken Kontrast zu den zarten, dünnen und kaum verzerrten Gitarrentönen dar, die einander perfekt ergänzen.

Der zweite Song „Foundations“ ist – wie schon der Track „Tempests“ – immer wieder von energetischen Blasts durchzogen, die jedoch angenehm variabel von anderen Fills und Beats aufgelockert werden. Gerade auch die Breaks im Riffing verleihen dem Song einen gewissen Groove, der allerdings auch im Finale nicht verloren wird, obwohl die Gitarren dort gänzlich anders verwandt werden: Die Blast-Passagen fallen gänzlich weg und die brachialen, in Breakdown-Manier gespielten Rhythmus-Riffs treten noch weiter in den Hintergrund, um Platz zu machen für harmonische Akkorde, die aufeinanderfolgend und sehr tragend gespielt werden und gemeinsam mit dem dramatischen Schlagzeug schnell eine Gänsehaut entstehen lassen, die bei der erzeugten Epik nicht sehr verwunderlich ist.

Zwar verfügt diese Demo-EP über kein komplett und elegant durchdesigntes, sondern eher über ein behelfsmäßiges Frontcover, allerdings ist dies angesichts der übrigen überzeugenden Arbeit noch zu verzeihen. Die Musik ist abwechslungsreich und ansprechend aufgebaut, es ist ein einleitendes Intro vorhanden und die Produktion ist äußerst druckvoll, klar und selbstverständlich frei von störenden Nebengeräuschen. Diese beiden Songs können hinsichtlich Energie, Melodie, Abwechslung und Klang überzeugen und sind daher ihr Geld durchaus wert. Wer seine Musiksammlung um zwei solide, einwandfreie Metalcore-Stücke, die Acts wie All Hail The Ruin oder Osmium erinnern, ergänzen möchte, der kann hier problemlos zugreifen.

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