Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Delica-M: Driftbetween

Wenig Abwechslung auf einem ohnehin kurzen Album
Wertung: 6.5/10
Genre: Synthpop
Spielzeit: 35:38
Release: 15.10.2010
Label: Danse Macabre Records

Delica-M sind eine Mischung aus elektronischen Beats, Synthpop-Elementen und Gothic-Einflüssen. Nichts von den dreien überwiegt und schon gar nicht der gotische Teil. Der eine oder andere kennt sie als Vorband von Diorama oder The Birthday Massacre. Delica-M stammen aus Toronto und haben erst kürzlich ihren Vertrag bei Danse Macabre Records unterschrieben und somit wird ihr Album „Driftbetween“ auch europaweit vertrieben. Delica-M sind Hem (Gesang, Keyboard, Bass und Programming), Rich (Gitarre), Steve (Keyboard) und Emily (Gesang).

„Driftbetween“ ist mit acht Stücken sehr kurz geraten und hat gerade mal eine Spielzeit von 35 Minuten. Beginnend mit einem sehr ruhigen Stück, „Calm The Weather“, passt es hervorragend in die trübe Jahreszeit und der Song ist derart ruhig, dass er garantiert nicht nur das Wetter beruhigt, sondern jeden, der ihn hört. Dieser Song steht aber auch maßgeblich für das gesamte kurze Album: seichtes Dahingeplätscher, mit Electronic hat es nur gemeinsam, dass die meisten instrumentalen Klänge elektronisch eingespielt sind. Die vier Kanadier zeigen hier eine sehr ruhige Seite des Genres.

Der zweite Song hat ein rascheres Grundtempo, überzeugt aber auch weder das Electro-, noch Gothic-Herz. Eine Liebeserklärung, die warm gesungen ist, und dennoch nicht berührt. Das Gegenteil von diesem warmen Song ist „Syren“; nun ist erstmals Emilys Gesang im Vordergrund und zeigt direkt auch ihre geringe Ausprägung. Ihr Gesang ist klar, aber wenig facettenreich, reichlich dünn. Er passt dessen ungeachtet zu der Musik von Delica-M.

Mit „What Goes Around“ ist ein Song unter den achten, der etwas schneller zur Sache geht und die Tanzflächen in den Clubs füllen dürfte. Es ist ein Song, der von Hems Stimme lebt und dieser leitet hervorragend durch das Stück. „Better Believe This“ hingegen ist wieder ein Song, in dem Emily im Vordergrund steht und Hem die Backing Vocals übernimmt. Auch „Ego Games“ hat für Delica-M-Verhältnisse etwas mehr Tempo; leider schaffen auch die dafür genutzten elektronischen Einflüsse es, dass der Song den höchsten Nervfaktor des Albums hat. Es passt einfach nicht zusammen, was da zusammen gemixt wurde und das kann auch Hems Stimme nicht mehr wett machen, die zudem auch noch oft verzerrt dargestellt wird.

Delica-M überraschen mit keinem der acht Songs. Generell unterscheiden  sich diese wenig voneinander. Es ist ein seichtes, ruhiges, technisch gutes Album. Was fehlt, sind echte Gefühle. Positiv ist die Abwechslung zwischen männlichem (Hem) und weiblichem Gesang (Emily), aber durch die Unauffälligkeit beider Stimmen geraten die Songs in Vergessenheit, sobald der letzte Song verklungen ist. „Driftbetween“ kann gut und gerne ein Album sein, welches in den 80er Jahren die Tanzflächen gefüllt hat und Anhänger dieser Musikrichtung noch immer dazu bringt, jene zu stürmen. Oder aber mit einem guten Glas Wein den Abend ausklingen zu lassen. Es ist keineswegs schlecht was Delica-M liefern, nur wenig auffallend.

comments powered by Disqus

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen