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Deivos: Emanation From Below

Für Fans von Deadborn, Necrophagist oder Suffocation
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 31:47
Release: 21.01.2008
Label: Metal Mind Prod.

Neben Schweden und den Vereinigten Staaten kommen momentan offensichtlich die meisten Death Metal Bands aus Polen, wobei man deren Bekannter-werden u.a. auch dem großen Erfolg von Vader und Behemoth verdanken kann.

Deivos gehören auch dazu. 1997 gegründet, nahm man 1999 das erste Demo, doch da man damals noch keinen festen Drummer besaß (das Demo wurde mit einem Drumcomputer eingespielt) konnte man erst im Jahr nach dem Einstieg von Schlagzeuger Krzysztof Saran sich an die ersten Konzerte heranwagen. Im Jahr 2003 veröffentlichte man die Mini-CD „Hostile Blood“, welche kurz darauf von Butchery Music neu aufgelegt wurde. Bereits Anfang 2006 begann man mit den Aufnahmen zu „Emanation from below“ in den bekannten Hertz Studios, so dass die Scheibe 2007 von Empire Records in die Läden gestellt wurde. Nun haben sich Metal Mind Productions der Sache für den internationalen Markt angenommen und veröffentlichen das Album am 21.01.08 noch mal neu!

Theoretisch ist die Musik von Deivos schnell beschrieben. Man nehme hier ein Quentchen Immolation, hier eine Unze Morbid Angel, dort etwas Vader dazu, noch kräftig Decapitated und Monstrosity nachschütten und fertig sind die Songs auf „Emanation from below“.

Wem das jetzt nichts sagen sollte: Dem Death Metal Fundament wird viel Geschwindigkeit, technische Finesse und Komplexität beigefügt, was gewiss nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Frickelfetischisten, die z.B. auch auch Bands wie Deadborn, Necrophagist, Suffocation oder Cannibal Corpse stehen dürften hier aber sicherlich ihre Freude haben. Vor allem die beiden Gitarristen Tomasz Ko?con und M?cis?aw sind wirklich abartig. Was die an Riffs und Licks aus ihren Ärmeln zaubern ist wirklich der Hammer! Das gleiche gilt natürlich auch für den Bassisten Jaros?aw Pie?kos, der übrigens auch noch nebenher singt, als auch den Drummer Krzysztof Saran, der mit äußerster Präzision und Vielseitigkeit überzeugen kann. Nur eins: Lass bitte künftig diese komische Kuhglocke, oder was immer das in „Blackness Incarnate“ und „Battle for Dominance“ ist, weg! Danke! :o)

Die Produktion aus dem bereits oben erwähnten Hertz Studio ist nur zu empfehlen. Die Gitarren sägen fett und druckvoll, die Drums klingen nicht unnatürlich getriggert, wobei hier schon ein wenig nachgeholfen wurde.

Allerdings fällt die sehr kurze Spielzeit doch auf und somit auch negativ ins Gewicht: Gerade mal 7 Songs bei nicht mal 32 Minuten Spielzeit, das ist nicht wirklich viel meine Herren. Das können sich vielleicht Herren wie Slayer, Deicide oder Vader erlauben, aber als „Newcomer“ sollte man doch mehr bieten und wenn´s auch nur eine Neuaufnahme oder ein Coversong gewesen wäre.

Ansonsten kann ich „Emanation From Below“ jedem Fan der oben genannten Bands wirklich wärmstens empfehlen, auch wenn man ein wenig länger braucht um mit der Musik warm zu werden. Ich denke doch sehr, dass man in Zukunft mit Deivos weiterhin rechnen kann!

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