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Deicide: In The Minds Of Evil

Die Fortsetzung zu „To Hell With God“
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 36:55
Release: 25.11.2013
Label: Century Media

Das elfte Album seit 1990. Klar, dass es hier um eine absolute Kultband gehen muss. Nicht viele Gruppen erreichen das 25-jährige Jubiläum. Deicide wider erwarten schon. Dazu gibt es von den Amis mit den sehr stark schwankenden Outputs nun das neue Album, welches nun kritisch hinterleuchtet werden will.

Der Titel trumpft nicht mehr auf, als der der Vorgängerplatte. „To Hell With God“ wird abgelöst von „In The Minds Of Evil“ – kein großer Wurf. Man sollte aber vorsichtig sein, denn musikalisch bietet „In The Minds Of Evil“ schon einiges interessantes. Die Spielzeit ist zwar mit einer guten halben Stunde jetzt nicht gerade spektakulär, aber die Songs können oft durchaus überzeugen.

Der Opener rockt recht heftig vor sich hin. „In The Minds Of Evil“ hat typische Elemente der Band zu bieten, aber mit dem rockigen Einfluss lässt sich die Nummer fast schon eingängig hören und könnte im Extremfall sogar so etwas wie einen Ohrwurmcharakter entfalten. Diese eingängigere Schiene fahren Glen Benton und Konsorten jetzt auch nicht erst seit Gestern. Allerdings hat sich die Band selten so leicht hörbar präsentiert wie mit dem Song „In The Minds Of Evil“.

Richtig brutal wird es dann zum ersten Mal mit „Godkill“. Hier regiert die Sägegitarre und die Double-Bass-Drum. Dieses Lied wird man schnell mit den Floridanern in Verbindung bringen. Ein furioses Gitarrensolo rundet den Gesamteindruck ab. In die gleiche Kerbe schlägt „Even The Gods Can Bleed“. Roher und unwirscher Death Metal trifft auf die hohle, kehlige Stimme von Glen Benton. Dazu gibt es in der Nummer auch noch das fast obligatorische Gitarrensolo und ein brutal hartes Schruppriff.

Ausgerechnet dieses Riff taucht aber im nächsten Song in minimal veränderter Form gleich wieder auf. Das hätte man schon besser arrangieren können. Düster wird es dann zum Schluss noch mal. Deicide tragen mit „Kill The Light Of Christ“ ein weiteres Mal dick auf und schonen weder sich noch die Zuhörer.  

Insgesamt ist „In The Minds Of Evil“ die logische und qualitativ gleichwertige Fortsetzung von „To Hell With God“. Auch beim neuen Werk weichen Deicide nicht weit von ihrem eingeschlagenen Weg ab und hinterlassen nur verbrannte Erde. Also alles wie immer? Nicht ganz. Man möchte glauben, dass die Veteranen ganz langsam die Liebe zur Melodie entdecken. Nur unter vorgehaltener Hand natürlich. Die Tendenz, ganz allmählich vom ganz extremen Death Metal Millimeter für Millimeter abzuweichen, ist nicht neu, wird aber im gewohnten Schneckentempo weitergeführt. Bei „In The Minds Of Evil“ klingt diese Umsetzung gut und ausgereift. Außerdem ist auch noch genug Extrem-Metal für die ganz Hartgesottenen vorhanden.    

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