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Defuse: Defuse

Eine gelungene Debüt-CD
Wertung: 9/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 51:55
Release: 23.11.2008
Label: Fastball Music

Während Defuse bereits an ihrem zweiten Album werkeln, erscheint ihr selbstbetiteltes Debüt 2 Jahre nach der Veröffentlichung in ihrem Heimatland Finnland endlich hierzulande: Den 11 auf dem Album versammelten Songs hört man es an, dass diese auf den langen Touren, die sie seit einem Besetzungswechsel am Bass 2004 gespielt haben: Es sind sehr ausgereift klingende Hard Rock-Songs, die klassisch für dieses Genre klingen, ohne dadurch allerdings ausgelutscht und klischeehaft zu sein.

„Straight In Two“ liefert mit seinem schnellen Basslauf-Intro einen sehr energetischen Einstieg in „Defuse“: Automatisch klopft man mindestens den Rhythmus mit, während die Leadgitarre den Melodiepart über das von der Akkordvariation her nicht überfrachtet, aber auch nicht stumpfsinnig wirkende Gitarrenriff heult. Die Stimme von Sänger Jani Hyvärinen passt perfekt ins Schema; ohne alle anderen Instrumente an Lautstärke zu überbieten, fließt die Gesangslinie geradezu über allem.

„Someday“, der erste von Defuse im Jahr 2004 veröffentlichte Song, setzt hingegen voll auf die Vocals als Melodiestimme, der Melodiepart der Gitarre ist gleichermaßen zurückgenommen, was zu kräftigeren Riffs führt. Ein gelegentlicher Tempo- und Rhythmuswechsel, der an einer Stelle über ein Gitarrensolo in eine leise Cleanpassage mündet, sorgt für Abwechslung innerhalb des Songs.

„D.I.B.“, der siebte Track des Albums, ist vom Konzept her dem angesprochenen Opener sehr ähnlich: Ein flottes Tempo von Anfang an, Melodiegitarre im Vordergrund und ansonsten Hard Rock-Riffs, die keine Langeweile aufkommen lassen. Unterstützt werden die fünf Finnen bei diesem Song durch den Nighwish-Bassisten und –Sänger Marco Hietala, der als Gastsänger agiert.

Defuse legen mit dem selbstbetitelten Album eine gelungene Debüt-CD vor, die mit ausgereiften und abwechslungsreichen Songs glänzt. Die treibende Kraft, die die Songs auszeichnet, lässt Bewegungslaune aufkommen und weckt Interesse an dem Besuch eines Konzerts der Band. Bewundern kann man die fünf Musiker, wenn sich schon kein Live-Gig abzeichnet, bereits in den beiden auf der Bonus-DVD enthaltenen Videos zu „Killing Another Tear“ und „D.I.B.“; eine Beigabe, die „Defuse“ durch visuelle Eindrücke ergänzt.

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