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Deep Down The Soul: Deep Down The Soul

Da muss man noch ein wenig an sich arbeiten...
Wertung: 6/10
Genre: Crosscore
Spielzeit: 40:8
Release: 22.06.2007
Label: Anko Music

Deep Down The Soul ist nach eigener Beschreibung eine Crosscore Band die aus Ingolstadt stammt und im Jahr 2004 von Michael, Markus und Johannes gegründet wurde. Bei der ersten EP „Out of our Souls“ war zwar noch eine Sängerin dabei, jedoch verließ die Holde die Band direkt nach den Aufnahmen! Mit der eigenständigen Musik konnte man u.a. auch bei verschiedenen Contests erstaunliche Ergebnisse erzielen. So wurde man beim Saitensprung Open Air Vierter von insgesamt 15 Bands, während man beim Metal Contest sogar den 1. Platz einnehmen konnte.

Stilistisch irgendwo zwischen Nu-Metal, Crossover und Hardcore angesiedelt, sind es gerade die unterschiedlichen Vocals wie Rap, Death Grunts, Shouts, Screams und klarer Gesang, welche sich die beiden Gitarristen Markus und Michael Schlagenhaufer miteinander teilen. Sehr oft wird man übrigens dabei an die Schweden Clawfinger erinnert und denkt auch hin und wieder an die Emil Bulls, die Schwaben von den Farmer Boys (schade, dass da nix mehr nachkommt!), die Amis von Downset oder gelegentlich auch Linkin Park.

Darüber hinaus schielt man auch oft in andere Genre. So gibt es mit „Afraid of my Dreams“ eine fette Metalcore Keule mit mächtigen Breakdowns, während „So close“ eine sehr atmosphärische Nummer mit coolem Stimmungswechsel und starkem Alternative Metal Touch geworden ist.

Doch gibt es auch einiges an dem Debutalbum „Deep down the Soul“ zu bemängeln. Als erstes sticht hier die Produktion ins Ohr. Gerade bei solchen groovigen Riffs ist eine fette Produktion essentiell. Dies ist beim Bass, Gesang und den Drums auch sehr gut gelungen, aber gerade die Gitarren müssen hier braten und drücken, was hier aber nicht wirklich der Fall ist. Zumindest wurden sie nicht sauber abgemischt. Natürlich ist das ganze auch eine Budgetfrage, aber dennoch gibt das Abzüge in der B-Note.

Denn auch auf musikalischer Ebene ist nicht alles hasenrein. Zum einen fällt auch der Stilmischmasch negativ ins Gewicht. Natürlich bemüht man sich um Abwechslung. Aber wenn man die ganze Zeit zwischen Nu-Metal, Crossover, Metalcore, Hardcore und Alternative Metal hin und her gerissen wird kann schnell die Lust am Hören verloren gehen. Zudem fällt auch gelegentlich ein unsaubere Spiel auf, wie z.B. bei dem Song „Bullet“, was aber glücklicherweise nur ganz selten vorkommt.

Für einen Einstieg ist „Deep down the Soul“ an sich nicht schlecht, um mehr zu reißen müssen die 5 Jungs allerdings noch ein wenig an sich arbeiten. Die Tendenz stimmt immerhin schon…

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