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Deadborn: Mayhem Maniac Machine

Das Warten hat sich gelohnt!
Wertung: 9/10
Genre: Technical Death Metal
Spielzeit: 35:40
Release: 20.04.2012
Label: Apostasy Records

Mayhem Maniac Machine, so heißt das neue Album von Deadborn. Trotz ihrer mittlerweile zehnjährigen Bandgeschichte ist es gerade mal die zweite Platte der baden-württembergischen Technical Death Metaller. Die Band um Frontmann Mario Petrovic lässt sich also verdammt viel Zeit für neue Alben, dagegen spricht allerdings zunächst nichts, solange dafür die Qualität stimmt. Was sofort auffällt ist die ungewöhnlich kurze Spieldauer. Den Hörer erwarten gerade mal neun Songs bei einer Spieldauer von nur gut 35 Minuten! Man hätte vielleicht erwarten können, dass eine Band in den fünf Jahren, die seit ihrem ersten und bisher letzten Album vergangen sind, mehr als neun qualitativ hochwertige Lieder schreiben kann, allerdings sagt auch das noch nichts darüber aus, wie gut die Platte ist. Wer den Vorgänger kennt, weiß, dass Deadborn eine ansehnliche Scheibe an den Start gelegt haben, welche jedoch teilweise stumpf und einseitig geklungen hat. Einseitigkeit ist etwas, was für Menschen außerhalb der Szene im Death Metal wohl als Standard angesehen werden dürfte, umso schöner ist es dann, wenn man eines Besseren belehrt wird.

Der Opener „Premises Of Cryonics“ ist sehr gut gelungen, man wird hart und böse begrüßt. Vor allem Drummer Slavek Foltyn hat mit seinem schnellen, aggressiven Spiel sehr viel zu bieten. Sofort fällt auf: Deadborn sind melodischer geworden, ohne jedoch ihre Aggression und Härte zu verlieren. Das klingt sehr gut und setzt sich auch bei den folgenden acht Songs fort. Mit „Profanatic Reanimation“ folgt dann auch gleich der erste Höhepunkt der Platte. Es ist der härteste Song der Scheibe und hier stimmt einfach alles. Besonders gut gelungen ist auf jeden Fall der melodischere, etwas langsamere Part am Ende. Ein weiteres Highlight ist „Slaves Of Megatron“, ebenfalls eines der härtesten Lieder von „Mayhem Maniac Machine“. Zum Abschluss liefern Deadborn mit „Kraftwerk D“ noch einen sehr atmosphärischen Song, der sich trotz seiner etwas eintönigen Riffs durchaus hören lassen kann und ein guter Abschluss eines gelungenen Albums ist.

Zusammenfassend kann man Deadborn für „Mayhem Maniac Machine“ nur loben, musikalisch und technisch stimmt hier einfach nahezu alles. Die Baden-Badener zeigen, dass guter Death Metal keinesfalls einseitig ist und dass auch schöne, vielleicht etwas ruhigere Melodieparts der Härte keinen Abbruch tun müssen. Das zweite Werk der vier Jungs belehrt jeden, der Death-Metal als stumpfes „Gekloppe ohne Melodie“ abtut, eines besseren, trotzdem wird man die Band wohl nur mögen, wenn man mit diesem Genre was anfangen kann. Im Vergleich zu ihrem Debütalbum „Stigma Eternal“ sind Deadborn unglaublich gewachsen und haben das bereits vorhandene Potential knallhart ausgebaut und ihren Sound perfektioniert. Besonders das präzise, schnelle und aggressive Drumming von Foltyn und die kompromisslose Stimme Petrovics geben den Songs das gewisse Etwas, welches bei „Stigma Eternal“ stellenweise noch gefehlt hat. „Mayhem Maniac Machine“ ist auf jeden Fall ein geniales Album und Deadborn scheinen einen eigenen Stil entwickelt zu haben, welcher sich vielleicht teilweise mit Bands wie Necrophagist vergleichen lässt, aber dennoch großen Wiedererkennungswert und sehr viele eigene Elemente hat. Reinhören lohnt sich!

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