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Dead In Existence: Searching Confidence

Deathcore mit Keyboard-Atmosphäre
Wertung: 9/10
Genre: Deathcore / Death Metal
Spielzeit: 28:56
Release: 07.02.2009
Label: Eigenproduktion

Die Bands werden immer jünger – nein, nicht gecastete Jungstars und Konsorten sind gemeint, sondern richtige Bands wie etwa The Eyes Of A Traitor und Dead In Existence, deren Musiker teilweise noch nicht einmal volljährig sind. 

Die sechs Musiker, die zusammen Dead In Existence bilden, haben nun komplett in Eigenregie ihr Album „Searching Confidence“ veröffentlicht, das sich zum einen natürlich durch die Musik auszeichnet, zum anderen aber auch durch ein astreines Mastering und ein extrem gelungenes Cover-Artwork. Der Opener von besagtem Album, „The Depths“, erinnert an "Fluch Der Karibik": sehr atmosphärische, düstere Keyboard-Klänge ertönen, dazu Kirchturmglocken, das Pfeifen des Windes und das Knarzen von Schiffsdielen – bis die Riffs in den Sound donnern, weiterhin begleitet von den epischen Keyboards.

„Breaking The Silence Code“ schließt sich nahtlos an und liefert brachiale Riffs, einschlagende Doublebass-Anfälle und brutales Screaming der tieferen Tonlage. Insbesondere während der Breakdowns zeichnen sich die Keyboards aus, die nicht so aufdringlich wie bei Children Of Bodom permanent auf die Nerven gehen, sondern lediglich als Flächensounds regelmäßige Klangteppiche im Hintergrund bilden und so den Songs eine ganz besondere Atmosphäre verleihen.

Der Titelsong „Searching Confidence“ beginnt mit zunächst im Hintergrund gehaltenen Gitarren, Drumming auf den Toms und dazu perfekt passenden Keys – powert aber schon bald unaufhaltsam los und bringt alles mit, was einen guten Deahcore bzw. Death Metal-Song ausmacht: Eine aggressive Stimme, kraftvolle Riffs, voluminöse Breakdowns und sogar einen regelrechten Doublebass-Kollaps. „Innovations“ zeichnet sich dank des Bassisten durch großartige Verbindungen zwischen Breakdowns und Auftakten aus, sowie durch ein gelungenes Gitarren-Solo.

Bei „Judas Kiss“ kommt sogar kurz – wenn auch nicht sehr melodischer – klarer Gesang zum Einsatz, im Wechsel mit verzerrten, langen und tiefen Growls und den gewohnten, tiefen Shouts. Auch die Gitarristen leisteten wieder einwandfreie Arbeit. Durch die Keyboards wird vielen Songs ein sehr epischer Beigeschmack verliehen, der sich sehr gut macht und die Songs in eine gelungene, dunkle und dramatische Atmosphäre taucht.

Wer Bands wie Winds Of Plague mag, mit Keyboards im Metal kein Problem hat und sich für Deathcore bzw. Death Metal begeistern kann, wird diese Band lieben. Es gibt mit Sicherheit abwechslungsreichere Alben als dieses, aber Potential ist allemal vorhanden, sodass die gebotenen Songs zwar nicht immer großartig vielfältig klingen, aber dafür sind sie astrein gespielt und bieten genau das, was man hören will - ohne Ausnahme und ohne Ausfälle.

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