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Daylight Dies: Lost To The Living

Alles richtig gemacht!
Wertung: 10/10
Genre: Doom Death Metal
Spielzeit: 51:35
Release: 25.07.2008
Label: Candlelight Records

Es gibt drei gute Quellen für gute Doom Metal Bands: Skandinavien (Slumber, Isole, Candlemass, alte Katatonia, Rapture, Swallow the Sun, Draconian), England (alte Anathema, alte Paradise Lost, My Dying Bride, Solstice) und die Vereinigten Staaten (Morgion, Novembers Doom). Aus letzterem Land stammen ebenfalls Daylight Dies, welche 1996 von Barre Gambling und Jesse Haff in North Carolina gegründet wurden.

Doch aufgrund räumlicher Differenzen erschien das erste Demo „The Long Forgotten Demo“ erst um Jahr 1999, dessen Nachfolger „Idle“ allerdings bereits im Folgejahr, welcher dann auch sehr gute Kritiken einheimsen konnte und den Amis auch einen Vertrag bei Relapse Records einbrachte. So erschien 2002 hier das offizielle Debutalbum „No Reply“, dem eine Tour mit Katatonia durch Europa und mit Lacuna Coil durch Nordamerika folgen sollte.

Dock kurz darauf verließ Sänger Guthrie Iddings die Band und wurde durch Nathan Ellis ersetzt, wobei gleichzeitig mit Charlie Shackelford ein zweiter Gitarrist in die Band geholt wurde. Zusammen nahm man 2005 das zweite Album „Dismantling Devotion“ auf, welches im März 2006 durch Candlelight Records veröffentlicht wurde. Auch hier sollten ausschweifende Tourneen die Band noch erfolgreicher werden lassen. Gegen Ende 2007 begab man sich erneut ins Studio, um die Make it or break it Scheibe „Lost To The Living“ aufzunehmen, welche im Juli 2008 erneut von dem britischen Label Candlelight Records veröffentlicht wird.

Wie bereits bei Isole treffen hier die Amis Daylight Dies mit ihrem dritten Album „Lost To The Living“ den Doom Nagel auf den Kopf. Hier verbindet man die stärksten Momente von Novembers Doom, Rapture, Katatonia, My Dying Bride und Morgion miteinander und erschafft dadurch eine unheimlich düstere und melancholische Atmosphäre, mit der man zwar das stilistische Rad nicht neu erfindet, aber dafür insgesamt 9 Songs bietet, die wirklich sehr emotional tief greifend ausgefallen sind und vielen Doom Fans sicherlich hektarweise Gänsehaut besorgen dürften.

Und auch wenn man den Originalitätspreis mit „Lost To The Living“ nicht gewinnen wird, so kann der geneigte Freund düsterer und trauriger Klänge sicher gehen, dass hier durchgehend ein gleich bleibend sehr hohes Niveau geboten wird! Wirklich kein einziger Song auf dieser Scheibe ist schlecht, eigentlich kann man keinen Song wirklich hervorheben, da wirklich jeder einzigartig und genial klingt.

Allerdings gibt es dann doch hier und da einige besondere Momente:

Zum Beispiel bei „And A Slow Surrender“, wo dem Hörer beeindruckend herausragende Sologitarren geboten werden. Oder bei „Woke Up Lost“ und „Last Alone“ (sehr schöne, atmosphärische Ballade), bei der Daylight Dies mit absolut überirdischen Cleanvocals von Bassist Egan O'Rourke überzeugen können oder auch „Descending“, bei dem man mit stellenweise aggressiveres Melody-Riffing überrascht wird.

Fazit: Ich wiederhole mich ja nur ungern, aber Daylight Dies haben bei ihrem wegweisenden dritten Album „Lost To The Living“ wirklich alles richtig gemacht und liefern 9 absolute Volltreffer ab, die keinen Grund zur Beschwerde bieten. Fans von oben genannten Bands sollten hier unbedingt zugreifen. Wem das Vorgängeralbum „Dismantling Devotion“ bereits gefallen hat, wird auch hier nicht enttäuscht sein!

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